AFLENZER Friedrich
Einsatz bataillonstarker ABCAbwKr im Zuge eines High Visibility Events bei Terrorbedrohung mit ABC-Kampfmittel im Inland
Jahr: 2014
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Die vorliegende Mastersterarbeit mit dem Titel Einsatz bataillonsstarker ABC-Abwehrkräfte im Zuge eines High Visibility Events bei Terrorbedrohung mit ABC-Kampfmitteln im Inland gehört zum Forschungsfeld der Führungslehre und untersucht folgende Forschungsfrage: Ist die Gliederung der Österreichischen ABC-Abwehrtruppe zweckmäßig für die Bewältigung eines solchen Szenarios und welche Strukturen, insbesondere Gliederung, Bewaffnung, Ausrüstung und Fähigkeiten, sind für die ABC-Abwehr des ÖBH notwendig, um einen sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz zur Terrorabwehr leisten zu können? Das Forschungsinteresse basiert auf dem Umstand, dass der Autor seit Jahren als Berufsoffizier in der österreichischen ABC-Abwehrtruppe Dienst versieht. Als Methoden wurden vor allem die Textanalyse wie auch das taktische Führungsverfahren, unter ständiger Reflexion mit den Berufserfahrungen des Autors, angewandt. Im ersten Teil der Arbeit werden die Phänomene Terror und Terrorismus mit ABCKampfmitteln, unter Verwendung meist offener Quellen untersucht. Es wird erklärt, warum gerade radikal-fundamentalistische, religiöse Gruppierungen eine besondere Bedrohung darstellen. Da ein Terrorakt nur gesamtstaatlich betrachtet werden kann und daher auch das Militär einen Beitrag zu leisten hat, wird näher auf die ABCAbwehrtruppe, ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten und die Ausbildung der Führungskräfte eingegangen. Im zweiten Teil wird anhand eines Planspiels, unter Anwendung des taktischen Führungsverfahrens, der Einsatz eines ABC-Abwehrbataillons im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz dargestellt. Ausgehend von den gewonnenen Erkenntnissen werden die notwendigen Voraussetzungen beschrieben, die unabdingbar sind, um die militärische ABCAbwehrtruppe für Einsätze bei Terroranschlägen zu befähigen.
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FRANZEL Andreas
Das verstärkte Gebirgsjägerbataillon im Angriff über gebirgiges Gelände im Winter zum Öffnen einer Enge unter besonderer Berücksichtigung des Faktors Aufklärung.
Jahr: 2014
Kurzzusammenfassung
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Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit den Besonderheiten der Aufklärung im gebirgigen Gelände. Es wird der Frage nachgegangen, welche Mittel und Verfahren notwendig sind, um den Aufklärungsbedarf eines eigenständig, im gebirgigen Gelände, unter winterlichen Umfeldbedingungen angreifenden Jägerbataillons Hochgebirge abdecken zu können. Ziel ist es zu klären, wie sich der Aufklärungsbedarf darstellt und inwieweit zeitgemäße technische Aufklärungsmittel die Einsatzführung unterstützen können. Die Fragestellungen werden auf der Basis der Auswertung aktueller Fachliteratur und anhand eines Experimentes diskutiert. Ein Experteninterview stellte eine ergänzende Informationsquelle dar. Im Ergebnis wird deutlich, dass das Jägerbataillon Hochgebirge derzeit nicht über ausreichende und zeitgemäße Aufklärungsmittel verfügt. Aus der Analyse von ausgewählten technischen Aufklärungssystemen hat sich ergeben, dass diese Systeme die Einsatzführung in allen Phasen des Angriffes unterstützen können, jedoch durch das gebirgige Gelände und die Umfeldbedingungen Einschränkungen erfahren. Eine detaillierte Planung des Einsatzes dieser Systeme welche in groben Zügen entwickelt wird und der Einsatz von adäquaten Transportmitteln können unter anderen zu einer erfolgreichen Integration in die Einsatzführung des Jägerbataillons Hochgebirge führen.
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FURTHNER Thomas
Internationaler Einsatz, im Rahmen einer SOTG in der Einsatzart DA mit dem Verbringungsschwergewicht amphibisch.
Jahr: 2014
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HONEDER Josef
Pionierunterstützung durch ein PiB im Angriff im urbanen Umfeld inkl. des Anmarsches
Jahr: 2014
Kurzzusammenfassung
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Die gegenständliche Masterarbeit mit dem Titel Das Pionierbataillon zur Unterstützung einer multinationalen Brigade im Anmarsch im ruralen Umfeld und Angriff in urbanem Umfeld untersucht folgende Forschungsfrage: Welche speziellen Fähigkeiten erfordert die Pionierunterstützung einer Panzergrenadierbrigade im Gefechtsmarsch sowie beim Angriff in urbanes Gelände und welche Ableitungen lassen sich daraus auf den derzeit geltenden Fähigkeitsbedarf gemäß Fähigkeitenkatalog für Pioniere treffen? Das Forschungsinteresse des Verfassers lag darin, die erforderlichen Fähigkeiten im Bereich der Pionierkampfunterstützung zur unmittelbaren Pionierunterstützung einer Panzergrenadierbrigade beim Marsch unter irregulärer Bedrohung sowie beim Angriff in urbanen Raum zu untersuchen und den Fähigkeitsbedarf aufzuzeigen. Methodisch wurden das Militärstrategische Konzept, die relevanten operativen Konzepte sowie pionierrelevante Vorschriften des ÖBH ausgewertet und im experimentellen Teil das militärische Führungsverfahren angewendet. Im theoretischen Teil wurden zunächst die geforderten Fähigkeiten an die Pioniertruppe mit Fokus auf die pioniertechnische Unterstützung beim Marsch sowie beim Angriff auf Basis des Fähigkeitenkataloges für Pioniere erhoben und dargestellt. Im experimentellen Teil wurden erforderliche Fähigkeiten anhand eines Planspiels unter Anwendung des taktischen Führungsverfahrens für die Pionierkampfunterstützung beim Marsch und beim Angriff einer Panzergrenadierbrigade erhoben. Abschließend wurden die gewonnenen Erkenntnisse aus Theorie und Experiment ausgewertet und verglichen und Ableitungen getroffen.
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KOCH Andreas
Das Gebirgspionierbataillon im Einsatz zur Sicherstellung einer Stabilisierungsoperation in gebirgigem Gelände mit Fokus auf die Bereiche Überlebensfähigkeit, Durchhaltefähigkeit und Mobilität.
Jahr: 2014
Kurzzusammenfassung
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Diese Masterarbeit betrachtet den Einsatz eines Gebirgspionierbataillons zur Unterstützung einer Gebirgsjägerbrigade im Rahmen einer Stabilisierungsoperation im Gebirge. Die drei Faktoren Mobilität, Überlebensfähigkeit und Durchhaltefähigkeit im Gebirge werden genauer analysiert. Aus einer Textanalyse und einem Planspiel werden Ableitungen für Besonderheiten der Pionierkampfunterstützung und der Allgemeine Pionierunterstützung getroffen. Als Besonderheit wird die Gebirgslage, ein spezielles Unterstützungsverfahren im Führungsprozess, und deren Anwendbarkeit für die Pioniertruppe betrachtet. Eine wesentliche Erkenntnis ist die erforderliche Anpassung von Mensch und Gerät an die Umfeldbedingungen im Gebirge. Nur gut ausgebildete und ausgestattete Pioniere können im Gebirge eingesetzte Truppen bestmöglich unterstützen.
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KÖCK Michael
Das gemischte Logistikbataillon im Einsatz zur Sicherstellung der Versorgung einer Gebirgsjägerbrigade in der Verzögerung mit besonderem Fokus auf die Leistungsbereiche Versorgung mit Mengenverbrauchsgütern und Sanitätsversorgung.
Jahr: 2014
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Die vorliegende Arbeit verfolgt die forschungsleitende Fragestellung, welche Strukturen, Verfahren und Unterstützungskräfte muss ein Logistikbataillon für die Sicherstellung der Sanitätsversorgung und für die Versorgung mit Mengenverbrauchsgütern einer Gebirgsbrigade am Beispiel des Verzögerungskampfes im Gebirge haben Dazu wurden im ersten Teil nach hermeneutischer Methode nationale und internationale Konzepte, Vorschriften sowie Publikationen zum Thema Verzögerungskampf, Kampf im Gebirge und Einsatzunterstützung ausgewertet. Nach der Generierung eines verstärkten Logistikbataillons wurde im zweiten Teil anhand der Lage HIGHLAND IV für den CONPLAN Operation HOUR GLASS die logistische Unterstützungskonzeption hinsichtlich der Versorgung mit Mengenverbrauchsgütern und der Sanitätsversorgung anhand des Planungsverfahrens Einsatzunterstützung des großen Verbandes als Beitrag zum taktischen Führungsverfahren beurteilt. Abschließend wurden die Erkenntnisse aus beiden Teilen zusammengefasst und die forschungsleitende Fragestellung beantwortet sowie die Hypothese verifiziert.
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KOHLWEG Gerald
Die Ordnungstruppe im Assistenzeinsatz zur Unterstützung der österreichischen Sicherheitspolizei.
Jahr: 2014
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KREUZER Heinz
Einsatz einer gemvstkBKG zur Aufnahme von verzögernden Kräften
Jahr: 2014
Kurzzusammenfassung
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Diese Masterarbeit mit dem Titel, Die gemischt-verstärkte Bataillonskampfgruppe als Aufnahmekraft einer multinationalen Brigade, beschäftigt sich mit folgender Forschungsfrage: Was sind die Unterschiede zwischen Aufnahme und Durchschleusen und die einsatzspezifischen, materiellen Notwendigkeiten und Besonderheiten für die Einsatzführung einer gemischtverstärkten Bataillonskampfgruppe als Aufnahmekraft?. Die Relevanz dieser Masterarbeit ergibt sich aus der EU-Mitgliedschaft Österreichs. Österreich ist damit die Verpflichtung der Beitragsleistung im Rahmen der gemeinsamen EU-Verteidigung eingegangen. Die damit verbundene Pflicht zur Erfüllung der Petersberg-Aufgaben im gesamten Spektrum, beinhaltet auch friedenserhaltende Aufgaben und Kampfeinsätze bei der Krisenbewältigung, einschließlich friedensschaffender Maßnahmen. Friedensschaffende Maßnahmen beinhalten die klassischen robusten Einsatzarten, wie z.B. Angriff und Verteidigung. Es ist daher erforderlich, das Wissen und das praktische Führungsvermögen in diesen Bereichen, aufrecht zu halten. Nach einigen Begriffsbestimmungen werden, im ersten Abschnitt des theoretischen Teiles der Arbeit, die Grundlagen der Multinationalität und des Einsatzes der Kampfunterstützung beschrieben. In weiterer Folge werden Vorschriften der Deutschen Bundeswehr, der Schweizer Armee, der Armee der Tschechischen Republik, der British Army und des Österreichischen Bundesheeres, verglichen. Dies soll einen Überblick über deren Begrifflichkeiten und Verfahren schaffen. Weiters wird überprüft, ob eine Unterscheidung zwischen einer Aufnahme und einem Durchschleusen, vorliegt. Die Abhandlung der theoretischen Grundlagen erfolgt abgestützt auf die vier funktionalen Teilbereiche des ÖBH Führung, Kampfunterstützung, Einsatzunterstützung und Führungsunterstützung. 260 Im Zuge dieser Recherche kommt zum Ausdruck, dass nur in Österreich eine begriffliche Trennung vorliegt. Die Kräfte an der Aufnahmelinie führen die Aufnahme durch, um eigene zurückgehende Kräfte von den Konfliktparteien zu trennen. Das weitere Zurückgehen in Richtung des vorderen Randes der Verteidigung, wird unter dem Begriff des Durchschleusens verstanden. In den Abschnitten des Experimentes und den arbeitsrelevanten Schritten des Führungsverfahrens zur taktischen Aufgabenstellung, wird der Einsatz einer gemischt-verstärkten Bataillonskampfgruppe als Aufnahmekraft einer multinationalen Brigade, anhand eines Planspiels, unter Anwendung des taktischen Führungsverfahrens, dargestellt. Ausgehend von den gewonnen Erkenntnissen aus dem Theorieteil, werden die notwendigen Voraussetzungen und Erfordernisse beschrieben, die erforderlich sind, um eine gemischt-verstärkte Bataillonskampfgruppe für den Einsatz als Aufnahmekraft zu befähigen.
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LUIPERSBECK Christian
Verzögerungskampf einer InfBKG im Infanteriegelände zur Erhöhung der zeitlichen Handlungsfreiheit einer Brigade
Jahr: 2014
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Der vorliegenden Masterarbeit mit dem Titel Einsatz eines verstärkten Jägerbataillons zum Zeitgewinn für eine Brigade wurde folgende Forschungsfrage vorangestellt: Welche zusätzlichen Mittel der Kampfunterstützung benötigt ein Jägerbataillon, um eine gegnerische Brigade zu verzögern und kampfkräftig für Folgeaufträge zur Verfügung zu stehen? Das forschungsleitende Interesse des Autors begründet sich darin, dass sich ausgehend von militärwissenschaftlichen Forschungen an der Landesverteidigungsakademie neue Erkenntnisse in der Einsatzart Verzögerung ergeben haben, welche fortan in die Lehre und im Vorschriftenwesen des ÖBH einfließen. Weiters hat sich gezeigt, dass bei der Jägertruppe ein Bedarf an Planspielen mit dem Thema Verzögerungskampf besteht. Im theoretischen Teil der Arbeit wird auf die geschichtliche Entwicklung der Verzögerung eingegangen, die Verzögerung in anderen Streitkräften vorgestellt und die neuen Parameter und Besonderheiten der Verzögerung im ÖBH dargestellt. Kriegsgeschichtliche Beispiele gehen mit einem besonderen Fokus auf infanteristische Kampftruppen und auf die Kampfunterstützung im Verzögerungskampf ein. Im experimentellen Teil wird anhand eines Planspieles der Verzögerungskampf einer infanteristischen Bataillonskampfgruppe dargestellt. Die Neuerungen der Verzögerung werden dabei im Zuge des taktischen Führungsverfahrens angewandt. Abschließend erfolgt, aufgrund der gewonnenen Ableitungen, die Darstellung der Kampfunterstützungsmittel, über die ein Jägerbataillon verfügen muss, um einen Verzögerungskampf erfolgreich führen zu können.
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PILLES Oliver
Einsatz eines vstkgepJgB(MTPz) zur Übernahme eines Verantwortungsbereiches (Bezirk) zum Schutz im im südöstlichen Niederösterreich
Jahr: 2014
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PROFANTER Klaus
Das gemischte Führungsunterstützungsbataillon im Stabilisierungseinsatz zur Sicherstellung der Führungsnetze einer Brigade unter besonderer Berücksichtigung der Leistungserbringung im gebirgigen Gelände
Jahr: 2014
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Das gemischte Führungsunterstützungsbataillon im Stabilisierungseinsatz zur Sicherstellung der Führungsnetze einer Brigade unter besonderer Berücksichtigung der Leistungserbringung im gebirgigen Gelände Zu Beginn der Arbeit wird die Bedeutung des Einsatzes militärischer Kräfte im Gebirge aufgezeigt. In weiterer Folge werden theoretische Grundlagen dargestellt und mit einem Forschungsdesign die Bearbeitungsrichtlinie für den Inhalt und Aufbau festgelegt. Es wird das militärische Radio Access Point System (RAPSys) definiert und mit der Funktion eines zivilen Handymast im Mobilfunk verglichen. Anhand eines Planspieles einer vorgegebenen taktischen Lage werden die Führungsnetze einer österreichischen Gebirgsbrigade im Stabilisierungseinsatz beurteilt und die Notwendigkeit des Einsatzes der RAPSys hervorgehoben. Weiters wurde in den Schritten des taktischen Planungsverfahrens der mögliche Einsatz für die RAPSys beurteilt und zusammen mit den Erkenntnissen des Theorieteils wurden so die Arbeitsfragen beantwortet. Im Rahmen des Logistikteils der Arbeit werden die Pionierunterstützung für das Feldlagerwesen und die Versorgung mit Konsumgütern für die Relaisstellen behandelt. Im Schlussteil werden Ableitungen für die Führungsunterstützung im gebirgigen Gelände in der Einsatzart Schutz, die Beantwortung der Forschungsfrage unter Betrachtung der Hypothese, und einen Ausblick über mögliche weitere Untersuchungen gezogen.
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SCHNÖLL Josef
Die Pionierunterstützung im Gebirge Das Kraft-, Mittel-, Zeitkalkül der Pionierunterstützung im Gebirge in den Hauptaufgabenfeldern Fördern der Bewegung, Hemmen der Bewegung und Erhöhung der Standfestigkeit sowie wesentliche Informationsbedürfnisse für di
Jahr: 2014
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SCHULYOK Bernhard
Einsatz einer Luftlande-KG nach einer Initial Entry Operation als Vorausangriff zur Inbesitznahme eines wichtigen Geländeteiles
Jahr: 2014
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Die gegenständliche Masterarbeit mit dem Titel Angriff einer Luftlande- Bataillonskampfgruppe nach Luftlandung zur Inbesitznahme des Flugplatzes LANGENLEBARN und der DONAU-Brücke TULLN SÜD unter besonderer Berücksichtigung der Fähigkeitsbereiche Mobilität und Wirksamkeit im Einsatz untersucht folgende Forschungsfrage: Welche Struktur im Hinblick auf die Bodenmobilität ist für eine luftbewegliche Bataillonskampfgruppe des ÖBH notwendig, um als Vorausangriff nach Luftlandung einen wichtigen Geländeteil zu nehmen und für zumindest 48 Stunden zu halten bis der Anschluss zu nachfolgenden Bodentruppen hergestellt ist? Das Forschungsinteresse des Verfassers lag in der Herausforderung, die Struktur des Jägerbataillons 25 als einziger Luftlandeverband des Österreichischen Bundesheeres auf Befähigung zur Luftlandung zu untersuchen und notwendige Entwicklungsschritte aufzuzeigen. Methodisch wurde die Auswertung von Texten und Fachgesprächen sowie im experimentellen Teil das militärische taktische Führungsverfahren angewendet. Im theoretischen Teil wurden basierend auf Begriffsbestimmungen rund um die Luftbeweglichkeit von Infanteriekräften zunächst die für eine Luftlandung erforderlichen Fähigkeiten nach Richtlinien der NATO und EU als Soll-Vorgabe festgehalten. Anhand dieser Kriterien wurden die Fähigkeiten luftbeweglicher Verbände der Bundeswehr und der Niederländischen Streitkräfte im Vergleich zu jenen des Jägerbataillons 25 analysiert. Im experimentellen Teil wurden die geschaffenen Grundlagen anhand eines Planspiels mit Vergleichsgruppen überprüft. Abschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse aus Theorie und Experiment ausgewertet und Ableitungen für eine mögliche strukturelle Entwicklung des Luftlandeverbandes des Österreichischen Bundesheeres getroffen.
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SCHWARZENBACHER Ernst
Die Bedeutung der Teilnahme des ÖBH am OCC E&F Programm für die Ausbildung von Truppen und (inkl. unmittelbarer Einsatzvorbereitung).
Jahr: 2014
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Österreich ist 1995 der von der NATO indizierten Partnerschaft für den Frieden beigetreten unterziehen international angemeldet militärischen Kräfte und Fähigkeiten seit 2004 OCC E&F Programm, einem Standardisierungsverfahren als Ausdruck einer vertiefenden Partnerschaft. Die Umsetzung dieses Programm zeigt wiederholt Defizite in allen Leistungsbereichen auf. Diese Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, die diesen Partnerschaftsaktivitäten zugrundeliegenden Absichten zu erörtern, den Ist-Stand der Umsetzung und die Bedeutung für die Ausbildung und Einsatzbereitschaft im Bundesheer darzustellen, sowie Möglichkeiten künftiger Steuerungsmaßnahmen anzubieten. Im ersten Teil der Arbeit werden die wesentlichen politischen, militärpolitischen und militärischen Hintergründe dargestellt das offizielle Programm vorgestellt. Im zweiten Teil werden die Ergebnisse von Experteninterviews und Befragungen zu den Arbeitsfragen zusammengefasst wiedergegeben, bewertet und Folgerungen abgeleitet. Weiters werden die von der Organisation Bundesheer und den und den evaluierten Organisationselementen aus der Teilnahme am OCC E&F Programm bislang lukrierten Ergebnisse veranschaulicht. Abschließend werden Empfehlungen für Handlungsoptionen formuliert, um Evaluierungsverfahren gemäß OCC E&F Programm erfolgreich und nachhaltig im Bundesheer zu etablieren.
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SCHWEIGER Marko
Einsatz einer SOTG in der Gegenjagd im multinationalen Umfeld am Beispiel Afghanistan.
Jahr: 2014
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SCHWENDENWEIN Michael
Operations Research auf der taktischen Ebene
Jahr: 2014
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Die gegenständliche Masterarbeit befasst sich mit dem Themenkomplex des Operations Research (OR) und dessen Anwendung zur Unterstützung der Entscheidungsfindung von Kommandantinnen und Kommandanten der taktischen Führungsebenen. OR entwickelte sich vor dem zweiten Weltkrieg aus den Notwendigkeiten heraus, die eigenen militärischen Wirkmittel so effektiv als möglich einsetzen zu können. Die Weiterentwicklung umfasste qualitative und quantitative Methoden und Verfahren, welche durch wissenschaftliche gebildete Experten vorangetrieben wurde. Im Führungsbereich der NATO werden Experten vorwiegend auf nationaler Ebene ausgebildet und vor allem in höheren Kommanden und Stäben eingesetzt. Es werden auch weiterhin zivile Wissenschafter beschäftigt. OR-Methoden werden nach einem generellen Ablaufprozess angewendet und dienen zur Unterstützung der Entscheidungsfindung. Die Herausforderung in der Anwendung ist die Modellbildung aus der Problemanalyse heraus, dafür ist ein umfassender Ansatz zur Problemformulierung notwendig. Es werden einige Methoden beschrieben, welche im Regelkreislauf des taktischen Führungsverfahrens als ergänzende Hilfsmittel herangezogen werden können.
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THUS Franz
Ein präsenter Kampfverband einer Brigade verstärkt mit der PiKp NÖ im Katastropheneinsatz im engen Zusammenwirken mit zivilen Stellen und Ressourcen geführt durch das MilKdo.
Jahr: 2014
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UNTERBRUNNER Thomas
Einsatz einer mechBKG (gemischt und verstärkt mit Mitteln der Brigade) zur Übernahme eines Verantwortungsbereiches im Rahmen der Brigade
Jahr: 2014
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WIEDERMANN Martin
mechKG als Gegenangriffskraft im Rahmen eines defensiven Einsatzes.
Jahr: 2014
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Der Beitritt zur Europäischen Union und die Unterzeichnung der europäischen Rahmenverträge, bringen den politischen Willen zu einem comprehnsive approach Österreichs im Rahmen der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik klar zum Ausdruck. Seither beschreitet Österreich im Zuge der Europäischen Union (EU) mit schnellem Schritt den gemeinsamen Weg zur europäischen Sicherheit und der Vertretung gemeinsamer Interessen auch über die Grenzen Europas hinweg. Eine Beteiligung des Österreichischen Bundesheeres an Friedensmissionen beschränkt sich seit 1996 nicht mehr ausschließlich auf Einsätze im Rahmen der Vereinten Nationen (UNO) sondern findet auch in NATO und EU geführten Missionen statt. Zukunftsweisend sind auch die Einsätze des Österreichischen Bundesheeres in BOSNIEN und TSCHAD als Teil der European Force (EUFOR). Das Konzept der European Battlegroup (EUBG) stellt eine rasch verfügbare multinationale Eingreiftruppe dar, die bei Bedarf in kürzester Zeit in einem Radius von 6000 Kilometer auch außerhalb von Europa zum Einsatz gebracht werden soll. Die Österreichische Bundesregierung hat mit der Gestellung einer Infanteriekompanie (EUBG 2011), einem Logistikbataillon (EUBG 2012) und einem weiteren Logistikbataillon für die EUBG 2016 bereits zum dritten Mal eine aktive Beteiligung des Österreichischen Bundesheeres in der gemeinsamen Vertretung europäischer Interessen angeordnet. Betrachten wir die Bandbreite aktueller Bedrohungen, so treten alle möglichen Kräftegruppierungen von Konfliktparteien auf. Neben Terroristen und Guerillas sind in der jüngeren Vergangenheit und auch Gegenwart immer noch reguläre militärische Streitkräfte in Konflikte involviert. Wenn daher eine Stabilisierung dieser Räume auch mit militärischen Mitteln notwendig sein sollte, um die Interessen Europas zu wahren, ergibt sich folglich der zwingende Bedarf an robusten militärischen Kräften. Somit ist die Notwendigkeit an Fähigkeiten im gesamten Aufgabenspektrum militärischer Einsätze für das Österreichische Bundesheer gegeben. Der comprehnsive approach sieht den Einsatz und das Zusammenwirken multinationaler Truppen vor und Bedarf daher der Kenntnis und Fertigkeit militärischer Kommandanten aller Ebenen und beteiligten Nationen, militärische Kräfte und Mittel koordiniert zum Einsatz zu bringen. Dieses Zusammenwirken wird international als Kampf der Verbundenen Waffen bezeichnet. Ungeachtet mit welcher Art von Truppenkontingenten und Waffengattungen sich eine Nation also tatsächlich beteiligt, müssen Kommandanten auch diese Art der Einsatzführung beherrschen. Multinationale Einsätze stellen dabei aber auch eine große Herausforderung für alle beteiligten Nationen dar. Der Begriff Interoperabilität steht dabei oft zwischen Wunsch und Realität. Nationale Vorbehalte, Sprache, Ausbildung und unterschiedliche Ausrüstung beeinflussen die militärische Kooperation wesentlich. Neben einer größeren Bandbreite an Fähigkeiten und Lastenteilung können sie die Zusammenarbeit aber auch einschränken oder sogar unmöglich machen. Das Ziel dieser Arbeit ist daher die nähere Betrachtung multinationaler Einsätze unter Berücksichtigung der aktuellen militärischen Rahmenbedingungen. Dabei liegt das Schwergewicht im Einsatz einer mechanisierten österreichischen Kampfgruppe unter Führung einer multinationalen Brigade. Der Einsatz hoher Intensität (SOPF) soll die Herausforderungen der Einsatzführung im multinationalen Umfeld darstellen und Ableitungen für notwendige Fähigkeiten hinsichtlich der Zusammensetzung einer mechanisierten österreichischen Kampfgruppe ergeben. Als Einsatzart für die mechanisierte Kampfgruppe wird der Gegenangriff im Zuge der Verzögerung dargestellt. Da diese Fertigkeiten auch für Führungskräfte des Österreichischen Bundesheeres notwendig sind, dient in weiterer Folge die Planübung als Teil dieser Arbeit der Schulung von Offizieren in der Elementartaktik und der Vermittlung taktischer Grundsätze.
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WIESER Peter
Einsatz eines CSSBn einer EUBG im Rahmen eines humanitären Einsatz
Jahr: 2014
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