AUTHRIED Michael Mjr
Die Entwicklung in der GSVP im Jahr 2016 ein Paradigmenwechsel?
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Die Gestaltung der europäischen Sicherheitsarchitektur unterliegt einem Wandel. Diese Arbeit richtet dabei den Blick auf die GSVP, deren Werdegang, Ausgestaltung, Strategie und vor allem auf die jüngste Dynamik innerhalb dieses Politikfeldes. Dazu unterzieht sie die Jahre 2016 und 2017 einer genauen Betrachtung und geht vor allem der Frage nach ob und inwiefern gerade die Entwicklungen dieser Jahre der GSVP eine besondere Prägung verliehen haben. Dabei wird die Absicht verfolgt entsprechende Begründungen bzw. Bewertungen zu liefern, die Zusammenhänge zu erklären und im Kontext die Verwendung des Begriffes Paradigmenwechsel zu begründen.
Summary
Summary
The shaping of the European security architecture is subject to transformation. This thesis will place the focus on CSDP, its development, configuration, strategy and especially on its current dynamic. Therefore, the author examines specifically the years 2016 and 2017. The purpose is to trace the central question, if the recent trends within the field of CSDP demand a reason to argue for a remarkable evolvement. Thus it is the intention to provide the necessary justification and the respective assessment including the clarification of associated links. As a result this thesis explains the context for using the expression paradigm shift.
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BAUMGARTNER Franz Obst
Ordnungstruppe 2030 plus.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Die Masterarbeit beschäftigt sich mit den Entwicklungen der Ordnungstruppe des ÖBH seit deren Neuausrichtung beginnend mit dem Transformationsprozess ÖBH 2010 im Jahr 2006. Eine Beschreibung der Entwicklungsschritte von der Aufstellung des KdoMilStrf&MP mit 01.10.2007 führt zum Ist-Stand der Ordnungstruppe des Jahres 2017 sowie dem erkannten Veränderungsbedarf. In weiterer Folge werden die Umsetzung des Weiterentwicklungsschrittes LV 21.1 angenommen, die erforderlichen Rahmenbedingungen definiert und eine Umsetzung bis 2022 prognostiziert. Die zukünftigen Herausforderungen bilden die Grundlage für Überlegungen zu Weiterentwicklungsoptionen der Ordnungstruppe. Auf Basis der vom Verfasser empfohlenen Option wird die Umsetzbarkeit überprüft, die erforderlichen Maßnahmen definiert sowie mögliche Entwicklungsschritte bis 2031 festgelegt. Abschließend wird die MilStrf&MP des Jahres 2031 und die möglichen Beitragsleistungen zu den Einsatzaufgaben des ÖBH im In- und Ausland dargestellt.
Summary
Summary
This master thesis deals with the development of the AAF Military Police since its reorganisation, which started in 2006 with the AAF 2010 transformation process. A description of the development initiated on 1 October 2007 with the creation of the MP Command leads to the situation today (2017) as well as the necessary changes identified. Subsequently, the implementation of the development step LV 21.1 is assumed, the necessary framework conditions defined, and the implementation by 2022 predicted. The future challenges form the basis for deliberations concerning the MPs further development options. The option recommended by the author forms the basis for an investigation whether an implementation is possible, a definition of the measures required, as well as possible development steps until 2031. Finally, the MP 2031 is illustrated, as well as its possible contributions to the operational tasks of the AAF both domestically as well as internationally.
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BURGSTALLER Thomas Mjr
Einsatz Schutz gegen Angriffe durch unbemannte (Kleinst)Luftfahrzeuge durch die LuSK.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Der Schutz und die Aufrechterhaltung der Souveränität Österreichs hat im Rahmen eines Führungs-, Aufklärungs- und Wirkungsverbundes der Luftstreitkräfte, dem sogenannten Luftabwehrverbund, zu erfolgen. Mit der steigenden Proliferation von unbemannten Luftfahrzeugen steigt auch die Bedrohung gegenüber den Streitkräften. Die aktuellen Beispiele aus den Krisenregionen bestätigen die steigende Bedrohung für die zukünftige Einsatzführung des ÖBH. Diese Problematik ist dabei nicht nur eine Herausforderung für die Luftstreitkräfte, sondern auch für die anderen Teilstreitkräfte. Der Einsatz von unbemannten Luftfahrzeugen verändert gegenwärtig das vorherrschende Verständnis von Sicherheit im Luftraum und entsprechenden militärischen Einsätzen, indem sie ein bisher unvorstellbares Spektrum an Nutzungsmöglichkeiten sich zu Eigen machen und in Anwendung bringen. Es handelt sich dabei um eine so genannte game changer-Technologie, die einen unverzichtbaren strategischen Vorteil für ihre Nutzer bieten kann. Mit einer Fallstudie wurde in einem kollaborativen Planungsprozess diese neue Situation dargestellt und Folgerungen für die zukünftigen Maßnahmen für die Aufbau- und Ablauforganisation des ÖBH gezogen.
Summary
Summary
The protection of the sovereignty of the Austrian airspace is the main task for the Austrian Air Forces. In order to defend against air attacks and internal risks the Air Force has implemented an Integrated Air Defence System (IADS). With the rise of the commercial proliferation of unmanned aerial vehicle a new spectrum of using occurred. The forces are now confronted with a new game changer on the field. Due to this new situation this work is dealing with the operational decision making process and the problem how to deal with this. The finding of solutions and the implementation of the game changer situation in the organizational structure and the workflow management for the Austrian Armed forces are the main body of the content. Proposals for further considerations are the outputs of the work.
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DAX Christian Obstlt
Einsatz von logistischen Elementen im Rahmen der Militärluftfahrtveranstaltung AIR POWER.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
In der vorliegenden Masterarbeit mit dem Titel »Einsatz von logistischen Elementen im Rahmen der Militärluftfahrtveranstaltung AIRPOWER« werden die Auswirkungen der Neuorganisation des Österreichischen Bundesheeres auf die Logistik im Generellen und auf diese Veranstaltung im Besonderen untersucht. Nach Analyse der bisher gewählten Prozesse, Verifizierung erforderlicher logistischer Leistungen, Feststellung der Leistungsfähigkeit der unterschiedlichen Kommanden der oberen Führung und ihrer gegenseitigen Abhängigkeiten werden Möglichkeiten zur Kombination der spezifischen Fähigkeiten und zur Optimierung logistischer Abläufe aufgezeigt und als Konsequenz ein Idealzustand beschrieben.
Summary
Summary
This master thesis entitled »Use of logistic elements within the military air show AIRPOWER« explores the impact of the reorganisation of the Austrian Armed Forces on logistics in general and on this event in particular. After an analysis of the processes used until now, verification of the necessary logistic services, assessment of the capacities of the different upper commands and their mutual interdependencies, possibilities for merging specific abilities as well as improving logistic courses of action will be highlighted and an ideal organizational structure will be delineated.
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FANNINGER Franz Mjr
Das verstärkte Panzerstabsbataillon im Rahmen einer Panzergrenadierbrigade im Angriff.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
In dieser Masterarbeit wird die forschungsleitende Fragestellung, welche Strukturen und Unterstützungskräfte das Panzerstabsbataillon aufweisen muss, um im Rahmen der Brigade die Instandsetzung nach einem Angriff so durchzuführen, dass die geforderte Einsatzbereitschaft der Brigade (von zumindest 90% nach 24h) für einen Folgeauftrag sichergestellt werden kann, bearbeiten. Dies wird auch im Hinblick auf die Leistungserbringung durch einen Force-Provider betrachtet. In der theoretischen Bearbeitung werden nach einem geschichtlichen Rückblick, die Materialerhaltungsprozesse des ÖBH, sowie Besonderheiten des PzStbB im Angriff bearbeitet. Die theoretischen Grundlagen schließen mit der Bearbeitung der Integrationsmöglichkeiten von zivilen Force-Providern in den Streitkräfte ab. Im Zuge der taktischen Lage Force-Provider (Experiment), wird anhand eines praktischen Beispiels, zusätzlich zum Planungsverfahren, die Abstützung auf einen zivilen Force-Provider im Bereich der Materialerhaltung bearbeitet. Abschließend werden die Erkenntnisse des theoretischen und praktischen Teiles zusammengeführt.
Summary
Summary
This master thesis focuses on with the research question which structures and support staff the armored headquarters battalion must have in order to effect the maintenance within the brigade after an attack so that the operational readiness of the brigade (at least 90% after 24 hours) for a following task is ensured. This is also considered regard to the provision of the service rendered by a force provider. The theoretical part starts with a historical review, followed by depiction of the maintenance process of the Austrian Armed Forces with special emphasis on an armored headquarters battalion in an attack operation. The theoretical part concludes with the possibilities of how to integrate a civilian force provider into the armed forces. The evaluation process force provider (experiment) is outlined by means of a practical example, in addition to the decision making process and the support by a civilian force provider in the area of maintenance. Finally, the findings of the theoretical and practical part are brought together.
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FEIERTAG David Mjr
Ausbildungsinfrastruktur für den Kampf im urbanen Umfeld.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie eine militärische urbane Trainingsanlage aussehen soll. Ziel ist, dass die Bedürfnisse möglichst vieler Waffengattungen bei der Planung einer urbanen Trainingsanlage in der Einsatzart Schutz berücksichtigt werden. Anhand Theorie und praktischen Beispielen wurde das Aussehen einer mitteleuropäischen Stadt dargestellt. Ein Modellverband einer Bataillonskampfgruppe dient als Grundlage der Waffengattungen, die in der Einsatzart Schutz verwendet werden sollen. Zuletzt wurde anhand der ÖBH-Vorschriftenlage untersucht, welche Verfahren zur Sicherstellung des Einsatzes und Einsatzformen des Schutzes überhaupt im urbanen Terrain angewendet werden. Die Erkenntnisse sollen bei der Planung und Bau einer urbanen Trainingsanlage Berücksichtigung finden.
Summary
Summary
The paper deals with the question of what a military urban training facility should look like. The goal is that the needs of as many branches of arms as possible are regarded when planning an urban training facility with the type of protection. Based on theory and practical examples, the appearance of a Central European city was presented. A battalion battlegroup serves as the basis for the types of weapons that are to be used in the mission type of protection. Finally, the AAF-regulations were used to investigate which procedures are used to ensure missions and application of protection in urban terrain. The findings should be considered in the planning and construction of an urban training facility.
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FISCHER Marco Mjr
Gegenüberstellung der Prozesse und Fähigkeiten für Deployment und Redeployment für multinationale Einsätze.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Die Masterthesis beschäftigt sich mit den Prozessen und Fähigkeiten, die auf operativer Führungsebene für ein De- und Redeployment in multinationalen Einsätzen notwendig sind. Das Österreichische Bundesheer hat sich im Militärstrategischen Konzept 2017 zu Einsätzen im gesamten Aufgabenspektrum des internationalen Krisenmanagements mit einem Einsatzradius von 10.000 km bekannt. Dabei sollen mindestens 1.100 Soldaten permanent im Ausland zum Einsatz gebracht werden. Diese Auslandseinsätze erfolgen im multinationalen Verbund unter der Führung einer multinationalen Führungsorganisation wie der VN, EU, OSZE oder der NATO. Interoperabilität und Standardisierung spielen dabei eine bedeutende Rolle. Eine multinationale Verlegung und Rückverlegung bedarf standardisierter Prozesse und abgestimmter Fähigkeiten. Die Konzepte der NATO sind dazu am weitesten entwickelt und auch die Richtschnur für die EU. Das De- und Redeployment stellt die maßgebende Voraussetzung für den erfolgreichen Beginn und das Ende einer militärischen Operation dar. Die notwendigen Prozesse und Fähigkeiten dazu sind nur im multinationalen Rahmen ausführbar. Daher besteht gerade in diesem Aufgabenbereich für das Österreichische Bundesheer die Möglichkeit zur Fähigkeitsentwicklung, um auch die vorhandenen Lücken in der NATO und in der EU zu schließen.
Summary
Summary
The Master's thesis deals with the processes and skills that are necessary at operational management level for de- and redeployment in multinational operations. In the Military Strategic Concept 2017, the Austrian Armed Forces have committed themselves to operations in the entire range of tasks of international crisis management with a radius of 10.000 km. At least 1.100 soldiers are to be permanently deployed abroad. These missions abroad are carried out in a multinational compound structure under the leadership of a multinational management organisation such as the UN, EU, OSCE or NATO. Interoperability and standardisation play an important role in this. Multinational relocation and the back postponement requires standardized processes and coordinated skills. NATO's approaches to this are the most advanced and also the guiding principles for the EU. Deployment and redeployment is the key prerequisite for the successful start and end of a military operation. The necessary processes and capabilities for this can only be implemented within a multinational framework. For this reason, it is precisely in this area of responsibility that the Austrian Armed Forces have the opportunity to develop their capabilities in order to close the existing gaps in NATO and the EU.
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GAISWINKLER Johann Obst
Die Gebirgslage ein elementarer Baustein der Taktik im Gebirge.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
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? Ein Feldherr, der sich in einer ausgedehnten Gebirgsstellung auf das Haupt schlagen läßt, verdient vor ein Kriegsgericht gestellt zu werden.?
? Dieses harte Urteil des berühmten deutschen Kriegstheoretikers Carl von Clausewitz beinhaltet den Kern, dass Gebirgskampf von dem Faktum abhängt wie mit der Gebirgslage agiert wird. Militärische Führer können auf verschiedene Arten herangehen. Ein möglicher Weg führt über das sogenannte Risikomanagement, der andere Weg führt über die positive Identifikation mit der Gebirgslage. Dies bedeutet, dass diese Bedingungen angenommen und zum taktischen Vorteil bzw. Nutzen verwendet werden. Im vorliegenden Werk versucht der Autor folgende Fragen zu beantworten: ? Aus welchen Faktoren besteht die Gebirgslage? ? Gibt es historische Belege dafür, dass Beachtung oder Missachtung Folgen zeitigte? ? Wie ist die derzeitige Lage in der Dokumentenlandschaft und wie erfolgt die praktische Umsetzung? Als Ergebnis der Fragen und Antworten steht der Versuch eines Modells über die Implementierung der Gebirgslage in das taktische Führungsverfahren. ?
? A general who allows himself to be decisively defeated in a stretched mountain position merits to be court martialled ?
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Summary
Summary
This really tough statement from the famous German war philosopher Carl von Clausewitz contents the true fact that mountain warfare depends on the mind set - how to deal with the mountain environment. Military Leadership could dispose with that topic in two different ways. One possible route is to handle it in the manner of risk management the other is to operate as a part of those conditions. That means to understand the advantages, to take them as they are and to extract the best for the mission. The available work of the author tries to find out: ? What are the determining factors of mountain environment? ? Is there historical evidence to observance or disregard of mountain environment in mountain warfare? ? What is the current situation in different armies in dealing with that topic? As a result of the questions and answers the author attempts to create a model for implementing the assessment of mountain environment factors into the METT-TC (Mission, Enemy, Terrain and Weather, Troops and Support available, Time available and Civil Considerations).
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GIERLINGER Gernot Obstlt
Planung eines Wirkverbundes bodengestützter Flugabwehr (Ground Based Air Defence GBAD) zur Wirkung gegen einen angreifenden luftgestützten Wirkverbund (COMAO) auf zivile Infrastruktur.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Die vorliegende Masterarbeit wurde im Rahmen des 6. FH-Masterstudienlehrganges an der Landesverteidigungsakademie erstellt. Es wurden die Fähigkeiten eines Raumschutzverbandes zur Abwehr einer COMAO erarbeitet, dargestellt und in einem Planspiel erprobt. Im Theorieteil wurde die Bedrohung durch einen Luftfeind mit Hilfe der Schutzobjektbeurteilung dargestellt und eine Normgliederung für einen Raumschutzverband zur Abnützung einer COMAO abgeleitet. Im Planspiel wurde sodann mit Hilfe des Taktischen Planungsverfahrens/Luft eine Problemstellung gelöst und ein Einsatz für den Raumschutzverband geplant und vorgeschlagen.
Summary
Summary
This master thesis was produced as part of the 6th University of Applied Sciences Study Course at the National Defence Academy. It defines and illustrates the capabilities of a battalion-sized unit tasked with area protection in the defence against a Composite Air Operation (COMAO). These capabilities were also investigated in a map exercise. The theoretical part employs a vital facility assessment to illustrate the threat posed by an airborne enemy, and derives the organisation required by a battalion-sized unit for the attrition of a COMAO. In the map exercise a problem was resolved by means of the tactical planning procedure/air, and the units employment planned and proposed.
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HAUSMANN Gerhard Obst
Integration der Drohnenabwehr (CUAV Abwehr von Micro- und Minidrohnen) in den integrierten Führungs- und Wirkungsverbund der Luftstreitkräfte.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich grundlegend mit der neuen Bedrohung durch Mikro- und Minidrohnen im besonderen Fall der Terrorbedrohung. Nach der Darstellung der bereits vorhandenen Fähigkeiten und der Fähigkeitslücken der bodengebundenen Luftabwehr, werden die derzeit am Markt vorhandenen Möglichkeiten exemplarisch dargestellt. Die Beantwortung der Forschungsfrage, in welcher Form die Drohnenabwehr in den Aufklärungs- und Wirkungsverbund integriert werden muss, wird anhand der Darstellung der Abschnitte Drohnenentwicklung und Bedrohung, mögliche Abwehr und Bekämpfung sowie in einer Fallstudie anhand einer Luftraumsicherungsoperation erarbeitet. Die dargestellten Erfordernisse und vorhandenen Möglichkeiten führen den Verfasser zu dem Schluss, dass eine Integration aller Komponenten in den Aufklärungs- und Wirkungsverbund der Luftstreitkräfte, das Integrated Air Defence System, die richtige Lösung ist.
Summary
Summary
The present masterthesis is basicly dealing with the new emerging air threat through micro- and minidrones in case of terroristic activities. After picturing the existing capabilities an the existing gaps of ground based airdefence, the existing possibilities on the industrial market are described. The research question, how dronedefence must be implementated in the integrated air defence system, is answered in the following chapters, evolution of the drones and threat, possible defence and how to attack micro- and minidrones and at least in a case study dealing with an airsurveillance and defence operation. The elaboration leads the author to the conclusion, that an integration of all new components into the existing integrated airdefence system of the Austrian Airforce would be the right solution.
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HOFER Manfred Obst
Entwicklungsmöglichkeiten der Ausbildungsinfrastruktur hinsichtlich Dienstbetrieb, Organisation und Absperrmaßnahmen.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Motiviert durch Probleme, die sich für das Ressort gegenwärtig stellen, wird in der gegenständlichen Arbeit versucht Wege aufzuzeigen, wie der Bedarf an Funktionssoldaten in der Grundorganisation des ÖBH und im Speziellen auf den großen Truppenübungsplätzen deutlich verringert werden kann. Am Beispiel des Pilotprojektes SEETAL, das 2016 abgeschlossen wurde, wird aufgezeigt, wie der Dienstbetrieb auf einem Truppenübungsplatz ohne Funktionssoldaten organisiert und im Regelbetrieb aufrechterhalten werden kann ohne die Serviceleistungen für die übende Truppe einzuschränken. Ausgehend von den Erfahrungen mit dem Pilotprojekt SEETAL und basierend auf einer detaillierten Analyse der Situation auf den jeweiligen Truppenübungsplätzen, werden für die Truppenübungsplätze WATTENER LIZUM, HOCHFILZEN und BRUCK/NEUDORF Maßnahmen erarbeitet, deren Implementierung auch auf diesen Truppenübungsplätzen zu einer weitgehenden Reduzierung der Funktionssoldaten beitragen könnte. Wesentliche Einsparungspotentiale können dabei vor allem durch die Errichtung eines modernen Warnanlagensystems sowie durch verschiedene innerbetriebliche Organisationsmaßnahmen, die auch die Fremdvergabe von gewissen Serviceleistungen und die Beschäftigung von Leiharbeitskräften beinhalten, erzielt werden. Daten aus dem Pilotprojekt SEETAL belegen darüber hinaus, dass durch entsprechend abgestimmte Maßnahmen der Service- und Dienstbetrieb bei höherer Qualität und unter Aufrechterhaltung der Kernaufgaben auch auf den anderen untersuchten Truppenübungsplätzen kostengünstiger sichergestellt werden könnte. Wesentlich dabei ist jedoch vor allem die Tatsache, dass jene Funktionssoldaten die in der Grundorganisation eingespart werden, unmittelbar in die Einsatzverbände des ÖBH fließen könnten.
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HÜTTER Rupert Obstlt
Zeitlich begrenztes Verteidigen eines Abschnittes in der Großstadt mit anschließendem Übergang zum Verzögerungskampf.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Die zunehmende Urbanisierung und die Tatsache, dass sich Kampfhandlungen vermehrt in das urbane Umfeld verlagern, machen es notwendig, die herkömmlichen konventionellen Verfahren des ÖBH an diesen Umstand anzupassen und zu überdenken. Eine wesentliche Rolle neben dem Angriff und der Verteidigung spielt die Verzögerung. In dieser Arbeit werden die Besonderheiten der Planung einer Verzögerung im urbanen Umfeld beleuchtet. Der Fokus liegt dabei neben der Planung auf den Rahmenbedingungen, die einen solchen Einsatz möglich machen. Besondere Aufmerksamkeit widmet diese Arbeit den Aufklärungsmitteln, den Kräften und Mitteln sowie den Mitteln der Führung zur Durchsetzung eines solchen Auftrages im urbanen Umfeld. Des Weiteren skizziert die Arbeit die Aufbau- und Ablauforganisation im Bereich der Einsatzunterstützung mit Schwergewicht auf Sanitäts- und Trinkwasserversorgung.
Summary
Summary
Increasing urbanization and the fact that hostilities are increasingly relocating to the urban environment make it necessary to adapt and rethink AAF's (Austrian Armed Forces´) conventional methods. An essential role in addition to the attack and the defense plays the delay. In this work, the peculiarities of planning a delay in the urban environment are highlighted. In addition to planning, the focus is on the framework conditions that make such an assignment possible. This work pays particular attention to the means of reconnaissance, the forces and means, and the means of leadership to carry out such an assignment in the urban environment. Furthermore, the work outlines the structural and procedural organization in the area of operational support with a focus on medical support and drinking water supply.
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KAISER Wilfried Mjr
Einsatz einer BKG zur Verdichtung der Sicherheitspräsenz nach einem Terroranschlag im Inland im sihpolAssE.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Die Masterarbeit behandelt das Thema Schutz eines Raumes im urbanen Umfeld zur Unterstützung der österreichischen Sicherheitsbehörden. Im Theorieteil betrachtet der Verfasser das Wesen des Terrors und Möglichkeiten der Terrorbekämpfung. Dabei kommt der rechtlichen Betrachtung des Einsatzes zur Terrorabwehr im Inland und rechtlicher Auswirkungen in Form von Befugnissen wichtige Bedeutung zu. Mit Darstellung der Einsatzart Schutz, insbesondere der Einsatzform Schutz von Räumen wird eine theoretische Basis zur Beantwortung der Forschungsfrage gelegt: Möglichkeiten, durch aktive Einsatzführung im Schulterschluss mit der Polizei das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken und Fahndungsdruck auf Terroristen zu erhöhen, werden dargestellt. Im Experiment, der taktischen Lage Transdanubia, werden unter Anwendung von Besonderheiten im taktischen Führungsverfahren in der Einsatzart Schutz, unter besonderer Berücksichtigung des militärischen Eigenschutzes und durch spezielle Fokussierung auf den Führungsgrundsatz Reservenbildung Handlungsoptionen für einen Einsatz der Bataillonskampfgruppe 24 Stunden-Paket entwickelt.
Summary
Summary
This master thesis is about Assistance Operation to the Ministry of Interior by deployment of a battalion task force as a consequence of a terrorist attack in Vienna. In case of assistance, the military will stand for the rights and obligations of the civilian authority concerning the execution of public authority needed to achieve the goal of the assistance. Therefore the theoretical part deals with aspects and basics of terror, general legal conditions within anti-terror operations and principles of area security operations. Special conditions for area security operations are the existence of a phantom enemy who, at the beginning, holds the initiative and the large dimensions of the operation area. Moreover, the operation is to be conducted amidst public and private life, which may influence operational measures and, thus, the tactical success. The aim of the thesis is to develop and highlight methods of enhanced military cooperation to the national police force and common execution, e.g. mixed patrols in order to increase the feeling of security and gain initiative. The main focus is on overall principles for area security operations such as principles for the application of the command and control (C2) process, especially the decision-making process to be applied for area security operations, principles of employment for various military branches and tactical principles. The theoretical perceptions were tested by conducting an experiment. The map exercise named Transdanubia addresses battalion-sized units and displays area protection of the 21st Viennese district. Therefore, disposition of forces, principles of war such as `reserves´, endurance, synchronization and cooperation with civilian authorities are estimated. As a result of the decision making process (DMP), the concept of operations (CONOPS) for the area protection of Floridsdorf and the operations order (OPORD) are developed by the commander of the Task Force. The map exercise will be conducted as part of an advanced education of commanders and staff officers within the Rapid Operations Command (KSE), located in Mautern/Donau.
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KOLLER Ernst Mjr
Einsatz einer verstärkten mechKG im Rahmen einer (mn)Brigade in einer Großstadt zur Trennung von Konfliktparteien.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Zunehmende Verstädterung sowie der Umstand, dass sich bewaffnete Konflikte immer öfter mitten in dichten Populationszentren zutragen, machen die Fähigkeit zum Kampf im urbanen Umfeld zu einer Pflicht für alle Kampftruppen der Landstreitkräfte. Besonders mechanisierte Kräfte können nicht nur die Nebenrolle als Unterstützer erfüllen. Dadurch dass sie hohe Beweglichkeit und Feuerkraft mit starkem Panzerschutz und guter Führbarkeit in einer einzigen Truppe vereinen, bieten sie Möglichkeiten zum Einsatz in diesem schwierigen Umfeld, die keine anderen Truppen alleine in sich vereinen. Hohe Wirksamkeit unter widrigsten Umfeldbedingungen gepaart mit Überlebensfähigkeit und der Fähigkeit rasch und unerwartet zuschlagen zu können machen sie zu einem flexiblen und zuverlässigen Einsatzmittel. Gegenständliche Arbeit versucht darzulegen wie sich unterschiedliche städtische Erscheinungsformen auf mechanisierte Kräfte auswirken und auf welche Weise diese im urbanen Umfeld offensiv eingesetzt werden können.
Summary
Summary
Increasing urbanisation and the trend for armed conflicts to occurr with increasing frequency within densely populated areas have helped make the ability to fight in urban terrain a must have for all land forces combat troops. Mechanized troops in particular can play more than a supporting role. By combining high mobility, massive firepower with good protection and manageability in a single asset, they offer possibilities like none other. Effectiveness under adverse conditions go together with high resilence an the ability to strike unexpectedly and swiftly and make them a flexible and reliable asset. This treatise tried to demonstrate how varying types of urban environment affect mechanized troops and how they may be employed therein.
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KRALICEK Wolfgang Obst
Grundlagen für die Anpassung des Ausbildungsunterstützungskonzeptes Simulatoren, Simulationen und Simulationssysteme im ÖBH.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
In der vorliegenden Arbeit werden Grundlagendokumente und Experteninterviews analysiert, um zu relevanten abgeleiteten Vorgaben für ein neues Simulationskonzept des ÖBH zu kommen. Grundsätzlich wird dabei erkannt, dass ein der strukturellen Planung übergeordnetes Dokument zur Darstellung des System Simulation und dessen äußerer und innerer Abhängigkeiten, erforderlich ist. In sechs Bereichen, nämlich Doctrine, Organization, Training, Leadership & Education, Materiel, Personnel und Facilities werden bezogen auf die Domänen des MSK 2017 (Land, Luft, Cyber-Raum, Informationsumfeld, Meer und Weltraum) Analysen angestellt und diese mit Antworten zu Experteninterviews verglichen. Die Analyseergebnisse werden durch die Experteninterviews in weiten Bereichen grundsätzlich bestätigt. Im Bereich Personnel werden ergänzende konzeptrelevante Aussagen erkannt. Eine wesentliche Herausforderung bei der Bearbeitung ist, dass ein einheitliches Verständnis von einem Konzept, bei den Experten nicht vorliegt und die jeweilige Sichtweise sehr von der Funktion, die der Experte bekleidet, beeinflusst ist. Daher werden etliche Expertenaussagen zwar als inhaltlich richtig, aber nicht konzeptrelevant bewertet. Es wird daher vorgeschlagen, ein mögliches Querschnittskonzept Simulation schwergewichtsmäßig auf Ausbildungssimulation auszurichten und nach den in dieser Arbeit verwendeten Bereichen Doctrine, Organization, Training, Leadership & Education, Materiel, Personnel und Facilities zu strukturieren, damit die Analyseergebnisse und Folgerungen auch bestmöglich berücksichtigt werden können.
Summary
Summary
In this Master Thesis basic documents and expert interviews are analysed to elaborate specifications for a new concept for simulation in Austrian Armed Forces. The need of a concept for simulation is proofed. It has to be a parent document for structural planning, which shows a model of the system of simulation including the outer and inner interdependences. In the areas of doctrine, organization, training, leadership & education, materiel, personnel and facilities analyses, concerning the domains of the Military Strategic Concept 2017 (land, air, cyber-space, information environment, sea and outer space) are done and compared with the answers given in the expert interviews. Most of the results of the analyses are basically proofed by the experts` statements. Some statements in the area of personnel are additionally relevant for a concept. An important challenge for evaluating issues in this study is, that the experts have no common understanding of a concept. Their statements are very much influenced by their jobs. A lot of their statements are evaluated as correct but not relevant for a concept. The Author suggests, to align a possible cross section concept for simulation very much on training simulation and to structure it in areas of doctrine, organization, training, leadership & education, materiel, personnel and facilities to integrate the results of the analyse most suitably.
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KUSS Klaus Mjr
Crowd Management mit militärischen Baon-starken Kräften unter Berücksichtigung einer terroristischen Bedrohung.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Diese Arbeit beschäftigt sich mit Crowd Management militärischer Kräfte. Dazu wurden Aspekte und Grundlagen des Crowd Managements aus dem zivilen und polizeilichen Bereich, aus der Massenpsychologie, der Terrorabwehr im Rahmen von Veranstaltungen und des militärischen Ordnungseinsatzes bearbeitet und dargestellt. Ziel der Arbeit ist es, das taktische PlVf zu spezifizieren und auf CMgt zu fokussieren, Methoden und Hilfsmittel zur Qualitätssteigerung der Ergebnisse im PlVf darzustellen, eine Art Handakt CMgt für militärische Kommandanten zu erstellen. Im Zuge eines Experimentes wurden die theoretischen Erkenntnisse und das spezifizierte PlVf CMgt überprüft und erprobt. Die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit sind: Im Vordergrund aller Überlegungen steht der Effekt Sicherheit. Es kommen angepasste und zielgerichtete Maßnahmen zur Risikominimierung, in Koordination mit dem Veranstalter, anderen Behörden und zivilen Organisationen zur Anwendung um diesen Effekt zu erreichen. CMgt bedient sich im Rahmen des Planungsverfahrens fokussierter Beurteilungsmethoden, Berechnungen und Hilfsmittel, um zu qualitativ hochwertigen Ergebnisse kommen. Durch die Zusammenschau aus dem DIM-ICE Modell in Verbindung mit Evakuierungsberechnungen und der graphischen Darstellung, kann der Einfluss des Geländes auf das Verhalten der Teilnehmer und Akteure sehr gut beurteilt werden. Die Detailierung der Risikoanalyse Teilnehmer in Kombination mit der Risikoanalyse Veranstaltung, in Verbindung mit der 3F-Methode sind ein wesentlicher Garant für qaulitativ hochwertige Ergebnisse. Durch Berechnungen werden bauliche sowie technische Maßnahmen ermittelt, die kritische Personendichten, unkontrollierte und schnelle Bewegungen von Massen verhindern können. Das Verfahren CMgt berücksichtigt Erkenntnisse aus der Massenpsychologie und bedient sich auch psychologischer Steuerungsmaßnahmen, wie gezielter Information und Beeinflussung mittels taktischer Kommunikation, um in gruppendynamische Prozesse steuernd einzugreifen. Der steigenden Terrorbedrohung muss in den Analysen und Planungen, durch das Ziehen von Folgerungen aus Risikoanalysen und der Implementierung von Terrorabwehrkonzepten und der Umsetzung von aktiven Gegenmaßnahmen, Rechnung getragen werden. Eventualfallplanungen im Rahmen des CMgt, mit Schwergewicht auf die unverzügliche Reaktion, die Verhinderung von Folgeangriffen, einer Massenpanik und die Versorgung der Verwundeten im Rahmen der Umsetzung des TAG Konzeptes, sind ebenfalls zu generieren. Die Personalberechnung für CMgt Einsätze, führt bei der Verwendung der Kohsschen Formel zu sehr guten Ergebnissen. Militärische Kommandanten und Offiziere in militärischen Stäben, müssen im Verfahren des CMgt geschult und ausgebildet werden, um die gesamte Bandbreite der Steuerung von Massen beherrschen zu können.
Summary
Summary
This master thesis is about Crowd Management conducted by military forces. Aspects and basis of Crowd Management by the police, the civilian sector, of mass psychology, of counter-terror and military crowd and riot control are edited and displayed. Aim of the thesis is the specification of the decision making and planning process, to gain methods and tools to increase quality standards of the outcome of CMgt planning. As well as to create a hole card Planning Process CMgt for commanders and to develop CMgt parameters. The theoretical perceptions were reviewed and tested by conducting an experiment. The major perceptions are as follows: Safety has priority in all considerations. In order to achieve this effect, adopted and target-oriented measures are applied to diminish risiks. This incorporates the coordination with the event organizer, govermental organisations and non govermental organisations. CMgt uses focused decision making methods, calculating and assisting measures to gain premium results. It incorporates psychological knowlegde of mass psychology and uses psychological control and management measures. By planing active counter-terrorist measures and incorporating counter-terrorist concepts within the crowd management concept, the risk of a terrorist attack can be reduced. CMgt-principles and CMgt-maxims are used as a guide line for management measures. Effect-based actions are integrated and all measuers are focused on minimalizing risk, maximise security of participants, prevention of mass panik and other damage situations. Planing incorporates information and influence through out tactical communication to intervene in group dynamic processes. The choice of venue is key to diminish structural inadequacies at first hand. Calculation methods as well as structural and technical measures to avoid critical crowd density and uncontrolled fast crowd movement, have also to be considered in CMgt planning. Contingency planning within the CMgt planning and the preperation of a counter-terrorist concept are included. It is focused on a quick reaction to prevent multiple hits, mass panik and ensure quick casuality evacuation and treatment. The assessment of the situation natural disaster and weather and the synopsis of the DIM-ICE Model with evacuation calculations and the graphical display, to assess the influence of the terrain on the behaviour of participants and actors lead to premium results. By using the Kohssche Formula the required personnel can be well calculated. The utilisation of CMgt parameters and tactical signs CMgt, as well as the combination of the risk analysis with the 3F-method lead to good planning results. The creation of a graduated response matrix in addition to the plan of operation is a good tool for commanders in the field. Military commanders and staff officers have to have knowlege of the CMgt procedure and have to be trained in this domain to be able to handle big crowds in the area of responsibility.
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LAMATSCH Lukas Mjr
Die Ethischen Herausforderungen und daraus abgeleiteten Anforderungen an einen Offizier des ÖBH in einem stabilisierenden Einsatz.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Problemstellung der fehlenden aktuellen ethischen Anforderungen an einen Offizier des österreichischen Bundesheeres. Zu diesem Zweck wurde die Notwendigkeit der ethischen Ausbildung beleuchtet und eine Studie aus dem Jahr 2004 auf ihre Gültigkeit überprüft. Ziel der Arbeit war ein ethisches Anforderungsprofil für einen multinationalen stabilisierenden Auslandseinsatz zu erstellen. Dafür wurden neben der Literaturanalyse drei leitfadengestützte Experteninterviews und zwei narrative Interviews genutzt. Die Arbeit zeigt, dass die ethische Ausbildung eine unbedingte Notwendigkeit für einen Offizier darstellt. Zusätzlich wird durch diese Ausbildung eine Kampfkraftsteigerung erreicht. Die überprüfte Studie ist von der Aktualität nach wie vor gültig ihr fehlt vom Einsatzspektrum jedoch der stabilisierende Einsatz. Umgesetzt wird die Studie in der aktuellen Ausbildung weit mehr als gefordert. In stabilisierenden Einsätzen zeigt die Arbeit, dass neben dem ethischen Handlungsfeld des Rechtes und dem Wissen um Land und Leute des Einsatzgebietes vor allem charakterliche Eigenschaften des Offiziers von Bedeutung sind.
Summary
Summary
This master thesis deals with the problem of missing ethical requirements for an officer of the Austrian Armed Forces. For this reason there was a closer look at the need of the ethical education and if the ethical study from the year 2004 is still valid. Aim of the study was to generate the requirements for an ethical profile for a multinational stabilization mission. Therefore, besides the literature analysis, the study uses three guided expert interviews and two narrative interviews. The study shows that the ethical education is essential for an Austrian officer. Additionally, there is improvement of the fighting strength through this education. The review of the ethical study shows that it is still valid and only the stabilization mission is missing. The study is much more implemented than claimed in the current education of the officers. In stabilization missions the study shows, that in addition to the ethical field of law and the knowledge about land and people in particular the character of an officer is important.
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LANGTHALER Franz Obst
Weiterentwicklung der TÜPl des ÖBH vom bisherigen Infrastrukturbereitsteller zu einem modernen bedarfsträgerorientierten militärischen Gefechtsübungszentrum.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Die gegenständliche Masterarbeit befasst sich mit der Struktur und Funktionalität moderner militärischer Übungseinrichtungen im Kontext mit dem Ausbildungsbedarf von ausgewählten Europäischen Streitkräften. Nach einer historischen Betrachtung der Entwicklung von militärischen Übungseinrichtungen werden Strategiedokumente und Ausbildungskonzepte aus Deutschland, der Schweiz, der Tschechischen Republik und Österreich einer vergleichenden Analyse unterzogen. Eine Erkenntnis dieser Analyse ist eine hohe Übereinstimmung der Anforderung an die nationalen Streitkräfte, wobei das Wehrsystem oder die Zugehörigkeit zu einem Verteidigungsbündnis zwar Unterscheidungen, jedoch keine grundlegenden Unterschiede implizieren. Weitere wesentliche Betrachtungsobjekte hinsichtlich militärischer Ausbildung sind die Forderung nach Einsatznähe in der Ausbildung und der zunehmenden Gebrauch von Simulationssystemen in der militärischen Ausbildung. Im Hauptteil der Arbeit werden die Dimensionen, Strukturen und Serviceleistungen von insgesamt elf ausländischen Übungseinrichtungen den Daten des Truppenübungsplatz Allentsteig und des Truppenübungsplatz Seetal einer vergleichenden Bewertung unterzogen. Bei der abschließenden Betrachtung, inwieweit die Österreichischen Übungseinrichtungen den Anforderungen zur Unterstützung einer zeitgemäßen, einsatznahen, qualitätsgesicherten und simulationsunterstützten militärischen Ausbildung entsprechen, werden Gemeinsamkeiten (good practices) aber auch Abweichungen bzw. Defizite zu vergleichbaren ausländischen Übungseinrichtungen identifiziert.
Summary
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This master's thesis deals with the structure and functionality of modern military training facilities in the context of the training needs of selected European Armed Forces. After a historical review of the development of military training facilities, strategy documents and training concepts from Germany, Switzerland, the Czech Republic and Austria are the subject of a comparative analysis. One finding of this analysis is the high degree of conformity of the capability requirements of the national armed forces, whereby the defence system or membership in a defence alliance implies distinctions, but no fundamental differences. Other essential aspects of military training are the demand for practical training and the increasing use of simulation systems in military training. In the main part of the thesis, the dimensions, structures and services of a total of eleven foreign military training facilities are the subject of a comparative evaluation with the data of two Austrian facilities in Allentsteig and the Seetal Alps. In the final analysis of the extent to which the Austrian training facilities meet the requirements for supporting modern, operational, quality-assured and simulation-supported military training, similarities (good practices) as well as deviations or deficits compared with foreign training facilities have been identified.
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LICHTMANNEGGER Stefan Hptm
Maneuver and Mobility Support für eine EUBG durch Militärpolizei Kräfte.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Problem des raschen und sicheren Aufmarsches von multinationalen Streitkräften. Innerhalb der NATO wurde der Bedarf erkannt, dass die Verbringung von Truppen über mehrere Länder nicht ohne eine fristgerechte Anmeldung im Vorfeld möglich und zusätzlich oftmals die Zusammenarbeit mit den lokalen Sicherheitsbehörden erforderlich ist. Erschwerend kommt das momentan vorherrschende Gefechtsbild subkonventioneller Bedrohungen hinzu, da der Marsch von Truppen ein gewisses Schwächemoment darstellt. International werden für die Sicherstellung einer sicheren und raschen Verlegung bei gleichzeitiger Zusammenarbeit mit HN Behörden und oder teilweiser Übernahme von hoheitlichen Aufgaben durch die entsandte Force von Militärpolizei Kräfte mittels sogenannten Mobility Support Operations wahrgenommen. Im Zuge dieser Arbeit wird festgestellt, welche Fähigkeiten zur Durchführung einer Mobility Support Operations innerhalb österreichischer MP Kräfte notwendig sind.
Summary
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The present master thesis deals with the problem of a non-existing military Schengen. This means that it is necessary to report a military convoy in time to every national movement coordination centre of every marching through country until reaching the final destination. Due to this fact and considering to the actual threat analysis, a fast and save deployment of own troops to a rapidly popped up hotspot have to be guaranteed. Internationally is this guarantee secured by military police forces within a Mobility Support Operation. The purpose of this thesis is to evaluate appropriate capabilities of the Austrian Military Police to conduct a mobility support operation, to determine a possible capability gap and if there is a gap to give an advice how to reduce it.
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LINDNER Heinrich Mjr
Logistische Maßnahmen des Pionierbataillons im Schutz unter besonderer Berücksichtigung der Errich-tung und des Betriebes von Feldlagerinfrastrukturein-richtungen.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
In dieser Masterarbeit wird das Pionierbataillon 2 mit der Planung zur Errichtung und zum Betrieb eins Feldlagers für bataillonsstarke nachfolgende Verstärkungskräfte einer multinationalen Division beauftragt. Das Bataillon ist bereits im Einsatz zum Schutz eines rückwärtigen Raumes einer Hochgebirgsbrigade, die sich in der Verteidigung befindet. Das Feldlager ist auf Basis der derzeit im ÖBH eingeführten Feldlagersysteme zu planen. Der Auftrag zur Errichtung und zum Betrieb ist mit den Pionier- und Logistikkräften bzw. mitteln des Pionierbataillons 2 zu erfüllen. Es muss daher der bestehende Auftrag vor allem in logistischer Hinsicht mit dem zukünftigen verglichen werden. Damit wird festgestellt, ob das Pionierbataillon 2 logistisch in der Lage ist, den Einsatz zum Schutz des rückwärtigen Raumes gleichzeitig mit der Errichtung sowie dem Betrieb eines weiteren Feldlagers durchzuführen.
Summary
Summary
In this master's thesis, the Pionierbataillon 2 is charged with the planning for the construction and operation of a field camp for battalion-sized subsequent reinforcing forces of a multinational division. The battalion is already deployed to protect a rear area of a high mountain brigade that is deployed in a defensive operation. The field camp is to be planned on the basis of the field camp systems currently being implemented in the Austrian Armed Forces. The order for the construction and the operation is to be fulfilled with the engineer and logistics forces and means of the Pionierbataillon 2. Therefore, the existing task has to be compared with the future one, especially in terms of logistics. As a result, it is determined whether the Pionierbataillon 2 is logistically capable of performing the rear area protection operation simultaneously with the construction and operation of another additional field camp.
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MATSCHEKO Martin Hptm
Einsatz einer vstkInfBKG(gesch) gegen irreguläre Kräfte unter besonderer Berücksichtigung der teilstreitkraftübergreifenden Feuerunterstützung.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Mit der vorliegenden Arbeit werden notwendige Anpassungen in der Aufbau- und Ablauforganisation im Bataillonskommando des Jägerbataillons (JgB) des Österreichischen Bundesheeres zur Integration von Joint Fire Support (JFS) definiert. Zunächst wird durch eine SWOT-Analyse das Einsatzumfeld analysiert und die Auswirkungen auf das JgB untersucht. Anschließend erfolgen die Betrachtung der Durchsetzungsfähigkeit des JgB in diesem Einsatzumfeld und die Ableitung möglicher Stärken und Schwächen. In weiterer Folge wird JFS als System und seine ergänzende Wirkung zur Durchsetzungsfähigkeit des JgB untersucht. Dabei werden auch die Rolle von Targeting und elektronischer Kampfführung betrachtet. Die Analyse von Maßnahmen zur Planung, Koordinierung und Führung von JFS auf Ebene des kleinen Verbandes wird mit einer Fallstudie vertieft. Diese Arbeit kommt zu der Erkenntnis, dass das JgB 17 zur Anwendung von JFS über die notwendige Aufbau- und Ablauforganisation verfügen muss. Neben der strikten Einhaltung von internationalen Vorgaben sind auch Adaptierungen im Bereich des Personals, Materials und Infrastruktur vorzunehmen. JFS muss im Rahmen der Ausbildung und Übungstätigkeit des JgB 17 angewendet werden. Durch diese Maßnahmen wird die Durchsetzungsfähigkeit des JgB verbessert.
Summary
Summary
With this master thesis, necessary adjustments in the organizational structure and process organization in the battalion command of an Austrian infantry battalion for the integration of JFS are to be recognized. For this purpose a SWOT-analysis is conducted in order to examine the operational environment and identify the impact on the Austrian infantry battalion. Afterwards the assertiveness of the infantry battalion within the operational environment is assessed and possible strengths and weaknesses derived. JFS is presented as a system and its complementary effects towards the assertiveness of the infantry battalion analysed. Therefore also the role of targeting and electronic warfare is considered. By using a MAPEX the analysis of necessary measures to plan, coordinate and lead JFS on the level of an infantry battalion is deepened. In this thesis insights can be found that the infantry battalion 17 for the application of JFS must have necessary structure and process organization. Therefore international regulations must be strictly adhered. Furthermore, adaptations have to be made also in the area of the personnel, material and infrastructure. JFS must be used as part of the training and practice of the infantry battalion 17. These measures improve the assertiveness of the infantry battalion.
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MIEDLER Roland Obst
Planung eines Luftschlages.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Die vorliegende Masterarbeit hat sich zum Ziel gesetzt, jene Kompetenzen in qualitativer und quantitativer Ausprägung abzuleiten, um einen komplexen Luftschlag gegen eine zivile Infrastruktur, die durch Ground Based Air Defence (GBAD) besonders geschützt ist, erfolgversprechend durchführen zu können. In diesem Zusammenhang wird ein anzugreifendes Objekt eingehend mit Spezialisten analysiert, um die benötigten Fähigkeiten zum Zwecke der Zerstörung festlegen zu können. Im Zuge einer Rückwärtsplanung wird der zusätzliche Bedarf an Luftkriegsmittel (LuKM) erarbeitet, die als Kampf- bzw. Unterstützungselemente den Einsatz einer COMAO komplettieren. Im zweiten Teil der Arbeit wird in einem Experiment ein Planspiel durchgeführt, welches als Basis den Entwurf des Taktischen Planungsverfahren/Luft in Verbindung mit dem Handakt Taktik/Luft verwendet. Hierbei wird im Besonderen das Zusammenwirken bzw. die Koordination der einzelnen Träger der Fähigkeiten beleuchtet. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dieser Thematik können wesentliche Rückschlüsse bzgl. des notwendigen INTEL Bedarfes sowie der benötigten Qualifikation hinsichtlich der Ausbildung von Luftwaffenoffizieren gewonnen werden.
Summary
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The aim of this master thesis is to derivate capabilities in quality and quantity characteristics to perform a complex air strike against a civil target which is particularly protected by Ground Based Air Defence (GBAD). To assign the required abilities in order to destroy an objective an estimation with respective experts has to be done. Additional fighter and support resources which are needed for a COMAO are determined by a backward planning. In the 2nd part of this master thesis an experiment is performed by using a draft version of the Tactical Decision-Making Process for Air Forces (Taktisches Planungsverfahren/Luft) and the Compilation Tactics/Air Force (Handakt Taktik/Luft) to demonstrate the cooperation of forces. After dealing with this subject essential conclusions concerning required intelligence reports and qualifications for air force officers could be drawn.
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MITTERECKER Leo Obst
Übernahme von faktischen Aufgaben durch das ÖBH bei krisenhaften Entwicklungen im Inland.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Die Masterthesis beschäftigt sich mit der Problemstellung der Möglichkeit, Aufgaben außerhalb der militärischen Landesverteidigung im staatlichen Interesse bei krisenhaften Entwicklungen und Notstand durch das ÖBH zu erfüllen. Dazu stellt der Autor die Entwicklung der Migrationskrise 2015, den Kontrollverlust durch die verantwortlichen staatlichen Stellen und die Übernahme von Aufgaben zur Behebung von Engpässen durch das ÖBH dar. Diese vielfältigen Aufgaben zur Behebung der Engpässe für das in der Angelegenheit verantwortliche BM.I, meist logistische Aufgaben, wurden als Unterstützungsleistungen durchgeführt. Unterstützungsleistungen sind Leistungen des ÖBH mit Nutzen für Dritte und wurden mit eigenem Erlass geregelt. Neben der militärischen Sachlage werden auch die geltenden Rechtsnormen betrachtet und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der Unterstützungsleistungen zur Abdeckung von Engpässen in Krisensitationen dargestellt.
Summary
Summary
The Topic of this Master Thesis deals with challenges arising from an exigency, leading to a constitutional mismatch by conduct of civilian tasks by the Austrian Armed Forces (AAF). The author presents the developement of the migration crisis of 2015, including the challenge of losing control by responsible authorities and the takeover of specific tasks by the Austrian Armed Forces to mitigate occurent shortfalls. These specific tasks, fullfilled in support of the Ministry of the Interior, have been mostly logistic support tasks in nature. The Austrian Armed Forces, according to their internal regulations, are capable to conduct general support tasks for third parties on contracting basis. Next to the military matters, also legal circumstances are presented including further options for enhancing the internal regulations, are described.
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RIECKH Franz Mjr
Entwicklungsarbeit auf taktischer Ebene zum Einsatz von MP Kräften im Rahmen von Stability Policing
Schulung von Offz (EinhKdt, StbO) im PlVf.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Diese Arbeit betrachtet die Kriminalwissenschaften für die Umsetzung in einem taktischen Stability Policing Szenario in einer NATO crisis response operation mit dem Einsatzcharakter peace support. Die Arbeit dient zum Schließen der Lücke zwischen den generischen Fähigkeiten und der allgemeinen Konzeption zum Zwecke der Weiterentwicklung der Waffengattung der Ordnungstruppe des ÖBH. Die Grundlage der Diskussion ist eine Analyse der bestehenden Konzepte sowie den Grundlagen, den Disziplinen und den Theorien der Kriminalwissenschaften. Policing strategies wie community-based policing, intelligence-led policing und problem-oriented policing werden im Rahmen der Disziplinen der Kriminalwissenschaften analysiert. Für das taktische Führungsverfahren werden Effekte, Einsatzgrundsätze und Vorlagen für die praktische Planungsarbeit entwickelt. Das taktische Führungsverfahren unter Berücksichtigung der Besonderheiten im Schutz und bei Einsätzen mit stabilisierendem Charakter wird durch die Erkenntnisse des theoretischen Teils dieser Arbeit spezifisch für Stability Policing ergänzt.
Summary
Summary
This thesis considers the science of criminology for the implementation in a tactical stability policing replacement scenario in a NATO crisis response operation of a peace operation campaign theme. This shall initiate an enhanced discussion within the Austrian Armed Forces Military Police community in order to foster future developments. The foundation of the discussion is an analysis of existing concepts and the science of criminology itself. Policing strategies such as community-based policing, intelligence-led policing and problem-oriented policing are discussed within the framework of the disciplines of the science of criminology. Military planning tools, such effects, guiding principles for policing and forms for practical use in the tactical planning process are developed in this paper. The tactical planning process with the designated considerations for area security and stabilization missions is amended specifically for stability policing by the findings of the theoretical part of this thesis.
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SANZ Alfred Mjr
Objektbezogener Angriff nach Bereitstellung in das Zentrum von LINZ gegen einen konventionell vorgehenden regulären und irregulären Gegner.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Die steigende Urbanisierung führt zu einer vermehrten Verlagerung von Konflikten und Kampfhandlungen in den städtischen Raum. Das österreichische Bundesheer tritt dieser Entwicklung entgegen und ist bestrebt, die Verfahren, insbesondere jene der mechanisierten Verbände, an diese neuen Umstände anzupassen. Diese Masterthesis behandelt die Aspekte des Angriffes im urbanen Raum, insbesondere des objektbezogenen Vorgehens, um wesentliche Erkenntnisse für Verfahren von mechanisierten Verbänden im urbanen Umfeld darzustellen und daraus eine strukturell und funktionsmäßig erforderliche Zusammensetzung eines kleinen Verbandes abzuleiten.
Summary
Summary
Increasing urbanisation is leading to an increased shift of conflicts and hostilities to urban areas. The Austrian Armed Forces oppose this development and are endeavouring to adapt the procedures, in particular those of the mechanised units, to these new circumstances. This master thesis deals with the aspects of attack in urban space, in particular the urban penetration, in order to present essential knowledge for procedures of mechanized units in the urban environment and to derive a structurally and functionally required composition of a battalion.
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SCHRÖTTNER Gernot Mjr
Die Aufgabenzuordnung und Verantwortlichkeiten von Lessons Learned (LL) Personal nach Einnahme der neuen Gliederung des ÖBH LV 21.1.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Diese Masterthesis dient vorwiegend der Weiterentwicklung der Lessons Learned (LL)- Fähigkeit des österreichischen Bundesheeres (ÖBH). Dabei beschränkt sich der Verfasser auf die Aufgabenzuordnungen und Verantwortlichkeiten des LL- Personals. Die LL- Aufgaben sind derzeit im ÖBH nicht klar formuliert und dem Personal nicht eindeutig zugeteilt. Das führt zu einer Schnittstellenproblematik zwischen den jeweiligen Führungsebenen. Der LL- Prozess wurde im ÖBH zwar implementiert, aber es entstehen immer wieder Probleme in der Zusammenarbeit zwischen den Bearbeitungsebenen. Durch eine kritische Bewertung und Einschätzung des derzeit gültigen LL- Konzepts des ÖBH wird bezweckt, Empfehlungen zur Anpassung und Verbesserung der LL- Fähigkeit im ÖBH abzugeben. Durch internationale Vergleiche mit der NATO, der schwedischen und der ungarischen Streitkräfte werden diese Empfehlungen verstärkt.
Summary
Summary
The aim of this master´s thesis is to improve the Austrian military´s Lessons Learned (LL)- capability. This thesis focuses on the allocation of tasks and responsibilities to the LL- personnel. The current situation in the Austrian military is that LL tasks are not clearly defined, and tasks are not definitely assigned to specific personnel. This can cause interface difficulties between the commanding levels. So even though a LL- process has been implemented by the Austrian military, problems still frequently occur between the different bodies involved. Through critical evaluation and assessment of the current LL- process, issues for improvement can be identified, helping to adjust and improve the LL- process of the Austrian military. International models used by NATO, the Swedish and Hungarian military are also examined to help develop and lend weight to any recommendations made.
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TRAMPUSCH Gerald Mjr
Einsatz von Infanteriekräften zum Schutz von Räumen unter besonderer Berücksichtigung der Pionierkampfunterstützung.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Die vorliegende Arbeit ist ein Beitrag zur Weiterentwicklung der Einsatzart Schutz, indem der Schutz eines Asylprüfzentrums außerhalb der Europäischen Union durch eine EUBG geplant wird. Zuerst werden durch die Analyse ehemaliger Einsätze in Bosnien, Ruanda, DR Kongo und Syrien militärische Grundanforderungen für eine erfolgreiche Einsatzführung zum Schutz von Räumen erarbeitet. Danach werden die zu erwartenden Akteure und der Menschenschmuggel anhand der Beispiele Libyen und Syrien analysiert. Als wesentlicher Rahmen eines Einsatzes werden zum Abschluss des theoretischen Teils der Arbeit mögliche rechtliche Rahmenbedingungen analysiert. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Fallstudie Lage Hot Spot ein. Anhand dieser Fallstudie wird überprüft, ob die EUBG in zwei verschiedenen Gliederungen mit unterschiedlichem Einsatzrecht uneingeschränkt geeignet ist, ein Asylprüfzentrum zu schützen. Besonderes betrachtet wird dabei der Bedarf an Pionierkampfunterstützung um damit die Eignung der Pionierkampfunterstützungskompanie des PiB1 zu überprüfen.
Summary
Summary
The purpose of this master thesis is to to facilitate the capabilities of the Austrian Armed Forces (AAF) and the European Battle Groups (EUBG) to provide security for a refugee camp with an integrated asylum agency outside of the EU. Therefore military missions in Bosnia, Rwanda, Congo and Syria has been analysed to identify important preconditions for military operations. After that expected actors and human smuggling business in Libya and Syria has been analysed and also the possible rules of engagement according to the humanitarian law. The conclusions of the first part of the master thesis are basis for a case study. The aim of the case study is to verify the capabilities of two different structured European Battle Groups and the capabilities of a combat support engineer company of the AAF to protect a refugee camp outside the EU.
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TREIBLMAIER Horst Obst
Implementierung und Verwendung des Future Tactical Communication Network (FTCN) zur Sicherstellung von Inlands- und Auslandseinsätzen des Österreichischen Bundesheeres.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Das Vorhaben FTCN hat als Zielsetzung ein ?modulares, ?IP-basierendes, ?mit hoher Datenübertragungskapazität verbundenes, ?durch drahtgebundene und drahtungebundene Teilnehmereinbindung, ?rasch betriebsfähiges, ?mit Truppenfunk verbundenes, ?einfach zu bedienendes und erlernendes, ?weiterentwickelbares Vermittlungs- und Verteilungssystem zu beschaffen, um die einsatzspezifischen Services in einem Netzwerk für alle eingesetzten Kräfte entsprechend ihrem Bedarf verfügbar zu machen. Die Entwicklungslinien Personal und Organisation inklusive Struktur soll die bestmögliche Nutzung des FTCN forcieren. In den Analyseschritten ?Anforderungen aus der Fähigkeitsentwicklung (Schwergewicht Command and Inform), ?Anforderungen aus den internationalen Entwicklungen der netzwerkorientierten Einsatzführung und der Fähigkeit, flexibel zu agieren, wurden die wesentlichen Anforderungen ermittelt und analysiert. Militärische Abläufe und der taktische Führungsprozess liefern Anforderungen an die Führungsunterstützung. Die Organisationslehre steuert Erkenntnisse sowie die Methode der Aufgabenanalyse und Varianten der Aufgabensynthese bei. Die militärischen Prozessabläufe, die Aufgaben der Führungsunterstützung und die technischen Fähigkeiten stellen die Vorgaben für Einsätze des FTCN in unterschiedlichen Szenarien dar. Als Schwergewicht der Bearbeitung wurde der kleine Verband als die Basisambition des ÖBH gewählt. ? Als wesentliche Erkenntnis der Analyse ist festzuhalten: Die Struktur der Führungsunterstützung zur bestmöglichen Nutzung des FTCN hat unter Änderung der bisherigen Verrichtungsorientierung der Führungsunterstützungskräfte auf Objektorientierung zu erfolgen, weil damit ?höhere Agilität, ?verbesserte Netzwerkfähigkeit, ?raschere Verfügbarkeit, ?weniger Koordinierungsaufwand zur Sicherstellung der Führungsunterstützung erreichbar ist. Die Einheit muss zur Planung, Errichtung und Betrieb über einen IKTUO und ein Organisationselement Funk verfügen. Der kleine Verband muss in der Planungskompetenz verstärkt werden und mit der Änderung von FM-Zug auf IKT-Zug und einer klaren objektorientierten Struktur zur Aufgabenerfüllung der Führungsunterstützung unter Nutzung der neuen Technologie des FTCN befähigt werden. Bei Zusammenführung der Einwicklungslinien Personal und Organisation gemäß der vorliegenden Bearbeitung, Ausrüstung entsprechend des Beschaffungsvorhabens FTCN, Infrastruktur und Vorschriften zur Gewährleistung des Einsatzes, ist die Basis für eine erfolgreiche netzwerkorientierte Einsatzführung und die Schaffung der Basis zur Umsetzung eines ISTAR-Konzeptes gelegt. Die Leistungsfähigkeit eines kleinen Verbandes wird damit um die ?breitbandige Einbindung der Führungseinrichtung der Kompanien und die ?breitbandige Einbindung der beweglichen Befehlsstelle erhöht und die Verfügbarkeit von Sprach- und Datenservices an der Führungseinrichtung kleiner Verband von derzeit 45 Minuten auf 20 Minuten reduziert.
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TRINKL Ernst Obst
Das Militärkommando im Zwiespalt zwischen militärischer Truppenführung und modernem territorialem Dienstleister.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Im Theorieteil gegenständlicher Master Thesis werden die Grundlagen der österreichischen Sicherheitspolitik gefolgt von der aktuellen Bedrohungslage dargestellt. Anhand von zwei Modellen wird in weiterer Folge die Praxisrelevanz, die Erfahrungswerte der militärischen Zusammenarbeit mit Einsatzorganisationen und nichtstaatlichen Organisationen mit Schwerpunkt auf Führungsbeziehungen und Schnittstellen überprüft. Abschließend wird in Form von Ableitungen und Empfehlungen der Optimierungsbedarf präsentiert. NICHT DAS, WAS WIR BEGINNEN ZÄHLT, SONDERN DAS, WAS WIR FERTIGBRINGEN. (Ötsch, Emil).
Summary
Summary
The theoretical part of this master thesis illustrates the bases of the Austrian Security Policy, followed by a description of the current threat situation, as perceived by Austria. After that, and by means of two models, the author checks the practical relevance and the experience the Austrian military has gained during its cooperation with emergency services and nongovernmental organizations, with main focus on command relationships and common interfaces. Finally, in the form of deductions and recommendations, the thesis points out needs for optimization. NICHT DAS, WAS WIR BEGINNEN ZÄHLT, SONDERN DAS, WAS WIR FERTIGBRINGEN. (Ötsch, Emil).
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URACH Bernhard Obstlt
Führungsfaktoren im Kleinen Verband - Ein Beitrag zur Führungsphilosophie des ÖBH.
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Das Ziel der vorliegenden Masterarbeit ist es, die aktuelle Führungsphilosophie der Ebene Kleiner Verband ÖBH (Kampfverband) zu erfassen und zu beschreiben. Zur umfassenden Erhebung dieser Führungsphilosophie wird ein sequentieller Methodenmix aus verschiedenen wissenschaftlichen Methoden angewendet. Der Theorieteil, der mit der hermeneutischen Textanalyse erarbeitet wurde, liefert Basisverständnis zum Thema Führung, den Rahmenbedingungen der Führung der Kleinen Verbände und leitet das elfteilige Kategoriensystem für die empirischen Untersuchungen her. Der empirische Teil der Arbeit unterteilt sich in zwei Teiluntersuchungen. Die Teiluntersuchung eins erhebt im Rahmen von qualitativen Experteninterviews mit sechs Bataillonskommandanten die ersten empirischen Teilergebnisse innerhalb des elfteiligen Kategoriensystems zum Thema Führung auf dieser Ebene. Als Anhalt für diese Untersuchung dient dabei das Modell der qualitativen Inhaltsanalyse von Philipp Mayring. Die zweite Teiluntersuchung (Vollerhebung) erhebt in Fragebögen mit dem Schlüsselkader der Verbände (Kompaniekommandanten, Zugskommandanten, Dienst-führenden Unteroffiziere und Kommandogruppenkommandanten) verdichtende Informationen aufbauend auf dem Ergebnis der ersten Untersuchung. Beide Ergebnisse der Untersuchungen werden mit der aus dem Theorieteil abgeleiteten Führungsphilosophie des ÖBH verschmolzen und als Beantwortung der Forschungsfrage wird eine mögliche Definition der Führungsphilosophie der Ebene Kleiner Verband ÖBH (Kampfverband) präsentiert. Dabei stellt der Verfasser neben der Definition der Führungsphilosophie auch eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse pro Kategorie dar und gibt ein kurzes Abschlussstatement zur Führungssituation im ÖBH. Diese Arbeit soll allen Soldaten, dabei speziell Offizieren und Unteroffizieren, ein vertiefendes Wissen und mehr Verständnis für die Führung auf der Ebene des Bataillons liefern.
Summary
Summary
The aim of this master thesis is to analyse and describe the leadership philosophy on the lower tactical level within the Austrian Armed Forces (combat unit on batallion level). To gather the most comprehensive picture of he actual leadership philosophy the author is using a mixed methods approach of sequential scientific methods. The theoretic part provides basis knowledge about leadership and the framework of leadership on the battalion level based on the hermeneutic text analysis. Besides that a eleven-part category system is derivated from the theory part as basis for the further empirical analysis. The empirical analysis is divided into two part studies. The first part study is a qualitative study that conducts expert interviews with six batallion commanders within the mentioned eleven categories. This first part study follows the adopted steps of the qualitative content analysis described by Philipp Mayring. The second part study is gathering information based on the given answers of the first study from batallion key personnel (company commanders, platoon commanders, master sergeants) with questionnaires. The results oft he part studies were combinded and mirrored with the leadership philosophy oft he Austrian Armed Forces that was deducted in the theoretic part. Out of this analysis the leadership philosophy oft he lower tactical level (combat unit on batallion level) was defined. Finally the author sums up his work and presents some recommendations. This thesis wants to provide all soldiers, specifically officers and non commissioned officers a deeper knowledge and understanding of leadership on batallion level.
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WALESKA Sascha Paul Obstlt
Neuerliche Neuausrichtung der NATO oder zurück zu den Anfängen?
Jahr: 2018
Kurzzusammenfassung
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Diese Studie erörtert die Frage der Neuausrichtung der NATO, aufgrund der Intervention Russlands in der Ukraine im Jahr 2014 und Österreichs Position in der Kooperation mit der NATO. Nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Sowjetunion in Europa zu expandieren begann, wurde im Jahr 1949, als Antwort des Westens darauf, die Nordatlantische Vertragsgemeinschaft gegründet. Die Militärstrategie der Allianz beruhte vorerst prinzipiell auf dem Gedanken der Abschreckung. Österreich proklamierte 1955 seine immerwährende Neutralität und wählte dementsprechend eine neutrale Position in Europa. Zwischen den Jahren 1957 und 1968 verfolgte das Nordatlantische Bündnis eine Strategie der Massive Retaliation (massive Vergeltung), vor allem durch den frühen Einsatz von Atomwaffen. Mit dem Ende der 1960er Jahre änderte sich die Strategie zur Flexible Response (flexible Antwort), die Möglichkeiten der Abwehr eines Angriffs von der konventionellen Direktverteidigung bis hin zum Einsatz von Nuklearwaffen bot. Mit der Schlussakte von Helsinki im Jahr 1975 wurde mit der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa die sicherheitspolitische Ordnung zwischen Ost und West festgelegt. Mit dem Niedergang der sozialistischen Systeme in Osteuropa, ging auch die Bedeutung der militärischen Organisationen einher und im Jahr 1991 wurde der Warschauer Pakt aufgelöst. Die NATO blieb aber bestehen und setzte sich als Ziel ein geeintes und friedliches Europa zu schaffen. Dabei fand auch die Einbeziehung der Russischen Föderation in die damit verbundene Osterweiterung statt. Die ehemaligen Satellitenstaaten des Ostblocks erkannten die Möglichkeit, mit einer Mitgliedschaft in der NATO allem zukünftigen russischen Machtstreben ein klares Zeichen entgegenzusetzen. Obwohl Russland von der NATO in die neue sicherheitspolitische Gestaltung Europas miteinbezogen wurde, bezeichnete es die Ost-Erweiterung der NATO als erhebliches Sicherheitsrisiko und Gefährdung der eigenen Position. Mit der Gründung des NATO-Kooperationsrats im Jahr 1991 sollte das Vertrauen Russlands durch Einbeziehung gefördert werden. Mit den verschiedenen Partnerschaftsformaten verfolgte die NATO eine enge Zusammenarbeit mit anderen interessierten Nicht-NATO-Staaten. Somit wurde eine Kooperationsmöglichkeit geschaffen, die auch für neutrale Staaten akzeptabel war. Daher wählte auch Österreich mit der PfP einen Weg zur Kooperation mit der NATO. Die Allianz vollzog dadurch einen Wandel von einer reinen Verteidigungsgemeinschaft hin zu einem Instrument der Konfliktprävention und des Krisenmanagements. Mit dem strategischen Konzept aus dem Jahr 1999 wurden die neuen Aufgaben, wie beispielsweise weltweite Friedensmissionen (Out-of-Area) auf der Basis von Mandaten durch den UN-Sicherheitsrat oder der OSZE, die Bekämpfung des internationalen Terrorismus, die Sicherung von Frieden und die Fortführung der Wahrung der Stabilität im nordatlantischen Raum, definiert. Die Terroranschläge vom 11.September 2001 lösten den bisher einzigen Beistandsfall gemäß Artikel 5 des Nordatlantikvertrages aus, indem alle NATO-Mitglieder sich dazu verpflichteten den Vereinigten Staaten von Amerika militärischen Beistand zu leisten und sie zu unterstützen. Mit dem neuen strategischen Konzept aus dem Jahr 2010 wurden weitere Ziele definiert, wie Bekämpfung von Cyberangriffen, Wahrung der Energiesicherheit, Kampf gegen die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen, intensivere Zusammenarbeit mit der EU und der UN sowie generell das Schaffen von Kooperativer Sicherheit. Seit den Entwicklungen in der Ukraine im Jahr 2014, muss sich die NATO ihrer frühesten Rolle zurückbesinnen und muss daher wieder die Abschreckung in den Vordergrund rücken. Da eine beträchtliche Anzahl an NATO-Staaten auch Mitglieder der EU sind, nehmen zukünftige Abstimmungen zwischen beiden Organisationen immer mehr an Wichtigkeit zu. Die NATO, aber auch die EU, sind die sicherheitspolitischen maßgeblichen Organisationen für Europa. Österreich, als Mitglied der EU, sollte seine Partnerschaft mit der NATO im Lichte der letzten Entwicklungen überdenken, um sich auch in der Nordatlantischen Allianz bestmöglich einzubringen. Die skandinavischen Länder Schweden und Finnland können dabei als Orientierung dienen. Dadurch wäre Österreich einerseits ein verantwortungsbewusstes Mitglied der EU und andererseits ein verlässlicher Partner in Bezug auf die sicherheitspolitischen Herausforderungen der neuen (alten) NATO.
Summary
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This study discusses the issue of NATO's reorientation, due to Russia's intervention in Ukraine in 2014 and Austria's position in cooperation with NATO. After the Second World War, when the Soviet Union began to expand in Europe, the North Atlantic Treaty Community was founded in 1949 as the western response to Soviet threat. For the time being, the military strategy of the Alliance was fundamentally based on the idea of deterrence. Austria proclaimed its everlasting neutrality in 1955 and accordingly chose a neutral position in Europe. Between 1957 and 1968, the North Atlantic Alliance pursued a strategy of massive retaliation, based on early deployment of nuclear weapons. By the end of the 1960s, the strategy of flexible response (flexible response) changed, offering opportunities to defend an attack by conventional direct defence, followed by the use of nuclear weapons. With the Helsinki Final Act in 1975, the Conference on Security and Cooperation in Europe established the security system between East and West. With the decline of the socialist systems in Eastern Europe, the importance of military organizations also went hand in hand, and in 1991 the Warsaw Pact was dissolved. But NATO remained strong and set itself the goal of creating a united and peaceful Europe. In the process, the involvement of the Russian Federation in the associated eastern enlargement took place. The former satellite countries of the Eastern Bloc recognized the possibility of sending a clear signal to all future Russian power struggles with membership in NATO. Although Russia was included by NATO in the new security design of Europe, it described NATO's eastern enlargement as a significant security risk and threat to its own position. With the establishment of the NATO Cooperation Council in 1991, Russia's trust should be promoted through inclusion. With the various partnership formats, NATO pursued close cooperation with other interested non-NATO states. Thus a cooperation possibility was created, which was also acceptable for neutral states. That is why Austria, with the PfP, chose a way to cooperate with NATO. As a result, the alliance changed from a pure defence community to one forward on conflict prevention and crisis management tool. The 1999 Strategic Concept has given rise to new challenges, such as global out-of-area missions through mandates from the UN Security Council or the OSCE, the fight against international terrorism, the safeguarding of peace, and peacekeeping Continuing the maintenance of stability in the North Atlantic region, defined. The September 11, 2001, terrorist attacks triggered the only assistance case to date under Article 5 of the North Atlantic Treaty, in which all NATO members pledged to provide military assistance and support the USA. The new Strategic Concept of 2010 defined further objectives, such as the fight against cyber-attacks, the preservation of energy security, the fight against the proliferation of weapons of mass destruction, more intensive cooperation with the EU and the UN as well as the creation of cooperative security in general. But during the whole deployment, alternative defence always remained as an essential task of NATO. Since the developments in Ukraine in 2014, NATO has had to return to its earliest role and, therefore, has to bring deterrence back to the forefront. As a significant number of NATO countries are also members of the EU, future reconciliations between the two organizations are becoming increasingly important. NATO, but also the EU, are the key security organizations for Europe. Austria, as a member of the EU, should review its partnership with NATO in the light of recent developments in order to make the best possible contribution to the North Atlantic Alliance. The Scandinavian countries Sweden and Finland can serve as orientation. On the one hand Austria would appear as a responsible member of the EU and on the other hand a reliable partner in relation to the security challenges of the new (old) NATO.
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