BLASCH Christoph Obst
Die Beitragsleistung von Intelligence zum operativen Lagebild der österreichischen Streitkräfte im internationalen Vergleich
Jahr: 2021
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
In dieser Masterarbeit wird die Beitragsleistung von Intelligence auf operativer Ebene im internationalen Vergleich erforscht. Dabei wird das Operative Lagebild mit deren Beitragsleistern und Operative Intelligence als Grundlagenarbeit beleuchtet um in weiterer Folge die Struktur, Abläufe und Prozesse von Intelligence auf operativer Ebene in den internationalen Vergleich zu setzen. Das wesentliche Ziel war es für den operativen Bereich Erkenntnisse für die J2 Abteilung des Kommando Streitkräfte abzuleiten. Darüber hinaus ergaben sich aber auch Erkenntnisse für die Vorschriftenlandschaft im ÖBH. Auszugsweise dargestellt: Neudefinition beispielsweise des Begriffs „Operatives Lagebild“, Strukturvorschlag einer J2 Abteilung des Kommando Streitkräfte und der schrittweise Prozess des Joint Intelligence Preparation of the Operational Environment. Die Dokumentenanalyse wurde dabei durch wesentliche Experteninterviews ergänzt, sowie der Praxisbezug mit Hilfe des internationalen Vergleichs mit dem Multinationalen Kommando Operative Führung in Ulm erweitert.
Summary
Summary
In this master thesis, the contribution of intelligence at the operational level is researched in an international comparison. The operational situation picture with the contribution providers and operational intelligence is examined as a basic work in order to subsequently compare the structure, procedures and processes of intelligence at the operational level in an international comparison. The main goal was to derive knowledge for the operational area for the J2 Division of the Joint Forces Command. In addition, there were also findings for regulations in the Austrian Armed Forces. Shown in extracts: Redefinition, for example, of the term "Common Operational Picture (COP)", structural proposal of a J2 Division of the Joint Forces Command and the step-by-step process of the Joint Intelligence Preparation of the Operational Environment. The document analysis was supplemented by essential expert interviews, and the practical relevance was expanded with the help of the international comparison with the Multinational Joint Headquarters in Ulm.
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BOGENREITER Martin Obst
Der mechanisierte Verband im scharfen Schuss! Die Anlage von Gefechtsschießen, ab Ebene kleiner Verband, unter Betrachtung des Bedrohungsbildes 2030
Jahr: 2021
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Durch eine einsatznahe Ausbildung wird der Soldat befähigt, Aufgaben im Einsatz unter komplexen Umfeldbedingungen und Lebensgefahr im Verbund zu bewältigen. Der Gebrauch von Waffen, einerseits zur Selbstverteidigung, andererseits zur Durchsetzung von Zielen, ist damit unmittelbar verbunden. Die Art der Waffen bewegt sich im Bereich von leichten Handfeuerwaffen bis hin zu schweren Unterstützungswaffen. Die Fähigkeit des Kampfes der verbundenen Waffen im Hinblick auf die Gefechtsaufgaben eines mechanisierten Bataillons aufwärts zu beherrschen ist daher ein wesentlicher Aspekt dieser einsatznahen Ausbildung. Das Ziel ist es, die Gefährdung der eigenen Soldaten in Verbindung mit der Hintanhaltung von Kollateralschäden im koordinierten Einsatz von schweren Waffensystemen, durch Ausbildung, möglichst gering zu halten. Diese Gefechtsschießausbildung ist in der Vorbereitung und Durchführung sehr aufwendig und stellt die Kommandanten, vor allem im Bereich der Sicherheit, vor große Herausforderungen. In der vorliegenden Masterarbeit wird daher die Anlage von Gefechtsschießen eines mechanisierten Bataillons aufwärts bezogen auf das aktuelle Bedrohungsbild und unter Betrachtung des modernen Gefechtsbildes beurteilt. Herauszuarbeiten ist das einsatzwahrscheinlichste Szenario in Verbindung mit dem wahrscheinlichsten Feind als Grundlage für die weitere Schießausbildung im ÖBH. Die abgeleiteten Folgerungen werden mit der aktuellen Durchführung, am Beispiel der 4.Panzergrenadierbrigade, verglichen und die Ablagen festgehalten. Der internationale Vergleich mit unserer Partnernation Deutschland soll ein Bild über den nationalen Tellerrand hinaus, in Bezug auf die Gefechtsschießausbildung, gewährleisten. Aufgrund der aufwendigen Planung und Durchführung, der hohen Kosten und der Sicherheitsproblematik sollen diese Art von Gefechtsschießen, als wesentlicher Bestandteil der einsatznahen Ausbildung, im einsatzwahrscheinlichsten Szenario so effizient und ökonomisch wie möglich durchgeführt werden.
Summary
Summary
Through mission-oriented training, the soldier is enabled to master tasks in the field under complex environmental conditions and danger to life in a group. The use of weapons, on the one hand for self-defense and on the other for the enforcement of objectives, is directly linked to this. The type of weapons ranges from light handguns to heavy support weapons. The ability to master the combat of linked weapons with regard to the combat tasks of a mechanized battalion upwards is therefore an essential aspect of this operational training. The goal is to minimize the risk to friendly soldiers in conjunction with the prevention of collateral damage in the coordinated employment of heavy weapons systems, through training. This combat firing training is very costly in terms of preparation and execution and poses great challenges for commanders, especially in the area of security. In the present master thesis, therefore, the layout of combat firing of a mechanized battalion upwards is assessed in relation to the current threat picture and under consideration of the modern combat picture. The most probable scenario in connection with the most probable enemy is to be worked out as a basis for further gunnery training in the ÖBH. The derived conclusions are compared with the current implementation, using the example of the 4th Armored Infantry Brigade, and the depositions are recorded. The international comparison with our partner nation Germany should ensure a picture beyond the national horizon, in terms of combat shooting training. Due to the elaborate planning and execution, the high costs and the safety issues, this type of combat shooting, as an essential part of operational training, should be conducted as efficiently and economically as possible in the most likely scenario.
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BOGNER Johannes Obst
Digitalisierung und Soldatenmodernisierung Fähigkeitsanforderungen an den „Soldat der Zukunft“ im Österreichischen Bundesheer 2030
Jahr: 2021
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Digitalisierung ermöglicht durch die Miniaturisierung von Komponenten die Bildung und den Verbund von Netzwerken bis zur Ebene des einzelnen Soldaten. Dieser verfügt dadurch im abgesessenen Einsatz, ohne Abstützung auf ein Gefechtsfahrzeug, über ein umfassendes Lagebild mit verbessertem Situationsbewusstsein. Das BMLV beabsichtigt, die Auswirkungen der Digitalisierung beim „Soldaten der Zukunft“ mit Zeithorizont 2030 zu berücksichtigen, um Interoperabilität und Augenhöhe in multinationalen Einsätzen zu gewährleisten. Mit einem primär hermeneutischen Ansatz werden das digitale Gefechtsfeld und seine Auswirkungen auf infanteristische Kräfte und die Soldatenmodernisierung beschrieben, internationale Entwicklungen und Programme vor dem Hintergrund der Interoperabilität und Kooperation verglichen und Fähigkeitsanforderungen für den „Soldaten der Zukunft“ im Jahr 2030 abgeleitet. Auswertungen eines Feldexperiments und eine Zeitreihenanalyse belegen den Mehrwert der Digitalisierung und ermöglichen eine Priorisierung von Fähigkeitsbereichen.
Summary
Summary
Digitization enables and supports network centric warfare at the level of single soldiers by means of miniaturization and provides a common relevant operational picture and improved situational awareness in dismounted combat. Austrian MoD intends to consider digitization effects in the Future Soldier program to ensure interoperability and capabilities at eye level by 2030. The author describes the digital battlefield and its effects on infantry units and Dismounted Soldier Systems, compares international developments and programs related to interoperability and cooperation and deduces capability requirements for the Austrian Future Soldier in 2030. The evaluation of field trials and a time series analysis show the added value of digitization and lead to a prioritization of capability categories.
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BRANDTNER Helmut Obst
Forschungsmanagement von ausgewählten Bildungseinrichtungen und Ableitungen für die Theresianische Militärakademie
Jahr: 2021
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
In den letzten beiden Dekaden hat sich mit Forschungsmanagement eine neue Profession im Wissenschaftsmanagement entwickelt, die in vielen universitären Bildungseinrichtungen bereits in den unterschiedlichen Ausprägungen und Tiefen etabliert ist. Die vorliegende Arbeit untersucht im Auftrag des Kommandanten der Theresianischen Militärakademie (TherMilAk) die Instrumente im Forschungsmanagement, um mögliche Optimierungsoptionen für diesen Bereich an der TherMilak aufzuzeigen. Dies erfolgt einerseits durch die Analyse der state of the art Instrumente des Forschungsmanagements in der einschlägigen Literatur und andererseits durch den Vergleich der best practices der TherMilAk mit zwei Referenzbildungseinrichtungen, der Fachhochschule (FH) Wien und der FH Oberösterreich. Damit werden die theoretischen Grundlagen für eine mögliche Weiterentwicklung des Forschungsmanagements und dessen Implementierung an der TherMilAk aufgezeigt.
Summary
Summary
In the last two decades, research management has been developing as a new profession in science management, which is already established in many universities educational in- stitutions in various forms and depths. On behalf of the commander of the Theresian Military Academy (TherMilAk) the present thesis examines the instruments in research management in order to identify possible optimization options for this area at the TherMilak. This is done on the one hand by analyzing the state of the art instruments of research management in the relevant literature and on the other hand by comparing the best practices in this field of TherMilAk with two reference educational institutions, the Vienna University of Applied Sciences and the Upper Austria University of Applied Sciences. This offers the theoretical basis for a possible further development of research management and its implementation at the TherMilAk.
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ERKINGER Thomas Obst
Ebenenübergreifende Betrachtung der Anordnung, Organisation und des Ablaufs der Teilmobilmachung – Ableitungen und Folgerungen“
Jahr: 2021
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Ziel dieser Masterarbeit ist die wissenschaftliche Aufbereitung der Teilmobilmachung von 13 Milizkompanien des ÖBH anlässlich der derzeitigen Corona-Pandemie. Um die sicherheitspolitischen Herausforderungen durch diese Pandemie bewältigen zu können, entschied sich die Bundesregierung zur Anordnung einer Teilmobilmachung. Das ÖBH, welches gemäß Wehrgesetz 2001 nach den Grundsätzen eines Milizsystems einzurichten ist, hat für eine Überleitung der präsenten Kräfte in eine Einsatzorganisation im Rahmen einer Mobilmachung einen genormten Mobilmachungsablaufplan verfügt. Dieser Regelfall einer Mobilmachung wird vorerst detailliert dargestellt, dem konkreten, abgeänderten Ablauf der gegenständlichen Teilmobilmachung gegenübergestellt und es werden Abweichungen und dazugehörende Motive erforscht. Gewonnene Erkenntnisse und Ableitungen, dargestellt in den Entwicklungslinien Personal, Organisation und Struktur, Material sowie Ausbildung, sollen zur Anpassung der bestehenden Regelungen für zukünftige Mobilmachungen führen.
Summary
Summary
The aim of this master thesis is the scientific analysis of the partial mobilization of 13 militia companies of the Austrian Armed Forces on the occasion of the current corona pandemic. In order to be able to cope with security policy challenges posed by this pandemic, the federal government decided to order the partial mobilization. The Austrian Armed Forces, which are to be set up according to the principles of a militia system, has a standardized mobilization schedule for transferring the present forces to an operational organization within the framework of mobilization. This standardized procedure of mobilization is initially analyzed in detail and compared with the specific, modified process of the partial mobilization. The deviations and associated motives are researched. The scientific findings and deductions, presented in the development lines personnel, organization and structure, as well as material and training should lead to the adaptation of the existing regulations and standardized procedures for future mobilizations.
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GAUGL Franz Obst
Kritische Betrachtung und Zukunftsperspektive des BMLV/ÖBH Beitrags zur Internationalen Humanitären- und Katastrophenhilfe (IHKH)
Jahr: 2021
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Mit dieser Masterarbeit wird beabsichtigt bei den Entscheidungsträgern des BMLV/ÖBH die Akzeptanz für die Beteiligung des BMLV/ÖBH im Rahmen der IHKH zur steigern. Beginnend mit einem Abriss der Entwicklung der IHKH seit der Erdbebenkatastrophe 1988 in Armenien wird die nachfolgende Entwicklung der modernen IHKH dargestellt. Ein Bestandteil dieser Arbeit sind die seither erbrachten Beiträge und Aktivitäten des BMLV/ÖBH und dessen Angehöriger für die IHKH. Dabei wird auf Mitwirkung im Rahmen der UN, der EU und NATO/PfP sowie im Zuge anderer internationaler Zusammenschlüsse und bilateraler Abkommen eingegangen. Das Kernstück der Arbeit befasst sich mit der Nutzung der vorhandenen Rahmenbedingungen, die eine IHKH Beteiligung einfordern und ermöglichen. Anhand der bisher geleisteten Beiträge wird dargestellt, inwieweit diese Möglichkeiten genutzt wurden, welche Schwächen im Ressort bestehen und wo Nachholbedarf besteht. Die angeführten Vorteile, die sich durch aktive Beteiligung in der IHKH ergeben, sollen die Entscheidungsträger dazu bewegen, das Engagement des BMLV/ÖBH zu forcieren.
Summary
Summary
The aim of this master's thesis is to increase the acceptance of the Austrian military’s commitment within the framework of the International Humanitarian Assistance and Disaster Relief among the decision-makers of the ministry of defense (MoD) and the Austrian Armed Forces (AAF). Starting with an outline of the development of this topic since the earthquake disaster in Armenia in 1988 the subsequent development of the modern disaster management is presented. The participation of the MoD/AAF and its members in the framework of the UN, the EU and NATO/PfP as well as in the course of other international alliances and bilateral agreements are discussed. The core of this paper explores the existing framework conditions that require and enable that necessary participation. Based on the contributions made so far, it is shown to what extent these opportunities have been used, which weaknesses exist in the department and where there is a need to catch up. The stated advantages, which result from active participation in the International Humanitarian Assistance and Disaster Relief, are intended to motivate the decision-makers to accelerate the commitment of the MoD/AAF.
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GAUGUSCH Herbert Obst
Die Eignung der Ressourcen des Truppenübungsplatzes ALLENTSTEIG für die aktuellen und zukünftigen Aufgaben des ÖBH
Jahr: 2021
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Eignung der vorhandenen Ressourcen des TÜPl A zur Erfüllung der militärischen Kernaufgabe und aktueller Herausforderungen. Verdeutlicht wird unter anderem die Vielfältigkeit der Nutzungsmöglichkeiten, aber auch das Spannungsfeld der Hauptressourcenträger, der militärischen Infrastruktur und des Naturraums. Das wissenschaftliche Ergebnis attestiert dem TÜPl A und seinen Ressourcen eine hohe Eignung für die unterschiedlichen Anforderungen, dies aber unter der Voraussetzung, dass nicht genützte, vorhandene Potenziale aktiviert werden müssen. Dafür sind abgestimmte Zielformulierungen und Managementpläne erforderlich. Durch Umsetzung einiger notwendiger und sinnvoller Verbesserungsmaßnahmen würde ein wesentlicher Schritt zur Weiterentwicklung zu einem modernen Trainingszentrum für Österreichs Sicherheit gesetzt werden. Anpassungen in den Bereichen Simulation, urbane Trainingsmöglichkeiten und Energieautarkie seien hier auszugsweise erwähnt.
Summary
Summary
This master thesis examines the suitability of the existing resources of Allentsteig training area concerning the fulfilment of the military core task and current challenges. Inter alia, it illustrates the diversity of possible uses, but also the tension between the main resource carriers, the military infrastructure and the natural environment. The result proves that Allentsteig training area and its resources are highly suitable for the different requirements, but under the condition that still unused, existing potentials have to be activated. This requires coordinated goal formulations and management plans. By implementing necessary and sensible improvement measures, an essential step would be taken towards the further development into a modern training centre for Austrians security. Adaptations in the areas of simulation, urban training possibilities and energy autarky are mentioned here in extracts.
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HALBARTSCHLAGER Rudolf Obst
Das leichte Jägerbataillon als Reaktionskraft in der Schutzoperation
Jahr: 2021
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Die vorliegende Masterarbeit setzt sich mit den Maßnahmen des leichten Jägerbataillons zur Einsatzvorbereitung als Reaktionskraft in der Schutzoperation im Lichte der Vorgaben und Planungen der militärstrategischen Ebene auseinander. Unter der Anwendung des nach Aufbietung mobilgemachten Jägerbataillons 12 als Modell, prüft der Verfasser die Machbarkeit der Vorgaben zur Erreichung der Fähigkeit Wirkung. Der Angriff, Hinterhalt und Überfall auf irreguläre Kräfte sind die Einsatzarten und Verfahren, da diese die anspruchsvollste taktische Herausforderung in der Schutzoperation darstellen. Inhalte und Dauer der Ausbildung – inklusive der Erfahrungen aus der Aufbietung 2020 – stehen hier im Vordergrund. Die Fähigkeiten der Kampfunterstützung im kleinen Verband sowie der einzelne Soldat, seine Ausrüstung und seine körperliche Leistungsfähigkeit stehen aufgrund der zunehmenden Verlagerung der Konflikte in das urbane Umfeld inmitten der eigenen Bevölkerung letztendlich ebenso im Blickpunkt dieser Arbeit.
Summary
Summary
This master thesis examines the preparations of a light infantry battalion prior to deployment as a reaction force in a protection operation taking into account the parameters laid down and the planning carried out by the military-strategic echelon. Using 12 Infantry Battalion as a model, the author examines the feasibility of these specifications to achieve the capability effect. Attack, ambush and raid on irregular forces are the procedures and types of operation employed, as they represent the most demanding tactical challenges in a protection operation. The focus is on the content and duration of the training, including experience gained from the 2020 deployment. Given the increasing shift of conflicts to densely populated urban environments, the capabilities of battalion combat support, as well as the individual soldiers, their equipment and physical performance are also discussed in this paper.
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HATZ Manfred Obst
Moderne Ausbildungsmethoden in der Offiziersausbildung an der Heerestruppenschule am Beispiel der Waffengattung Jäger
Jahr: 2021
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit den Ausbildungsmethoden, welche derzeit am Institut Jäger in der Offiziersausbildung angewendet werden und wie durch die Implementierung von verschiedenen Grundsätzen der Didaktik, sowie der Methoden des Lehrens und Lernens, eine Qualitätssteigerung erreicht werden kann. Zu diesem Zweck wurden die Aspekte der zivilen Bildungslandschaft und die bereits verfügten Vorgaben im Österreichischen Bundesheer erhoben und unter Durchführung von Fallstudien wurde der Ist-Zustand festgestellt. Der Vergleich ergab für den Lehrgang der Militärakademikerinnen und Militärakademiker, dass überwiegend noch die Vermittlungsdidaktik in der Lehre verwendet wird und bei der Ausbildung der Einheitskommandantinnen und Einheitskommandanten bereits eher die Grundsätze der Aneignungsdidaktik und Ermöglichungsdidaktik im Zentrum stehen. Die wesentlichsten Erkenntnisse dieser Masterarbeit liegen darin, dass bei beiden Lehrgänge die Anwendung der Grundsätze der Aneignungsdidaktik und Ermöglichungsdidaktik zu optimieren wäre, die pädagogische Qualifizierung des Ausbildungspersonales zu steigern ist und die Möglichkeiten der Fernausbildung vermehrt zu nutzen sind.
Summary
Summary
This Master`s thesis deals with the training principles currently applied in the training of cadets and officers at the Institute of Infantry and how an increase in quality can be achieved by implementing different basics of didactics, as well as techniques of teaching and learning. For this purpose, the aspects of the civilian education landscape and the already decreed specifications of the Austrian Armed Forces were surveyed and the current state was determined by conducting case studies. The comparison showed that the methodology of the Cadet`s Course is dominated by teacher-centered didactics whereas the principles of learner-centered didactics are used more extensively during the Company Commander’s Course. The main findings of the this Master`s thesis are that the principles of learner-centered didactics needed to be optimized, the pedagogical qualification of the training staff needs to be increased and the usage of distance learning/teaching needed to be used more frequently.
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HUMER Johannes Obst
Anforderungen an Nachfolgesysteme von Brücken und Fähren im ÖBH 2030
Jahr: 2021
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Als Berufsoffizier und Referatsleiter im Amt für Rüstung und Beschaffung ist der Verfasser der Masterthesis „Anforderungen an Nachfolgesysteme von Brücken und Fähren im Österreichischen Bundesheer mit 2030“ für die Systembetreuung von Pioniergerätschaften aller Art zuständig. Für die Fähigkeit zur Förderung der Bewegung von Gefechtsfahrzeugen über Hindernisse unter Gefechtsbedingungen fehlt derzeit ein geeignetes Schnellbrückengerät. Auch das rasche Überwinden von breiten Gewässern kann mit dem 60 Jahre alten Alu- Fährgerät nur mehr eingeschränkt durchgeführt werden. Das Ziel dieser Master Thesis ist es, die Fähigkeitsforderungen welche an zukünftige Brücken und Fähren im ÖBH gestellt werden, festzulegen und am Beispiel der Gefechtsfeldbrücke und Fähre jene Technologien, die zur Erfüllung der österreichspezifischen Fähigkeitsforderungen in den künftigen Einsatzszenarien erforderlich sind, zu identifizieren und eine Typenempfehlung abzuleiten.
Summary
Summary
Being a career officer and the Head of the Engineer Section in the Armaments and Procurement Agency, the author of the master thesis “Requirements for successor systems for bridges and ferries in the Austrian Armed Forces by 2030” is responsible for the system support of all kinds of engineer equipment. The Austrian Armed Forces (AAF) do currently not have an assault bridge with the ability to provide movement of combat vehicles over obstacles. Even rapid wide wet gap crossing can only be carried out to a limited extent with the 60 years old aluminum ferry. The aim of this master thesis is to determine the capability requirements for future bridges and ferries in the AAF and, using the example of the assault bridge and ferry to identify those technologies that are required to fulfill the Austria-specific capability requirements in future operational scenarios and to recommend the best systems.
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KRONREIF Markus Obst
Einsatz des Bundesheeres in einem Black-Out Szenario – Möglichkeiten im Bereich der koordinierten Unterstützung der staatlichen und nichtstaatlichen Akteure zur Bewältigung der Krise unter Ausschluss von Aufgaben im Spektrum Schutz- und Abwehroperation.
Jahr: 2021
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Thematik der Unterstützungsleistungen, welche das Österreichische Bundesheer für externe zivile Bedarfsträger in einem Black-out-Szenario erbringen kann. Nach einer eingehenden Darstellung des Wesens, der Ursachen und der Erscheinungsformen eines Blackouts werden das Schadensbild und die einzelnen Phasen der Katastrophe erläutert. Im Anschluss werden die zivilen und militärischen Vorsorgemaßnahmen auf den Blackout-Fall analysiert und das Wesen und die Aufgaben von autarken Kasernen und Sicherheitsinseln präzisiert. Im Syntheseteil werden schließlich die Bedarfe der externen Bedarfsträger den Möglichkeiten des Bundesheeres gegenübergestellt. Dabei zeigt sich, dass das Projekt der Kasernenautarkie für das Bundesheer der Schlüssel zum Erfolg ist, jedoch die Notversorgung der Zivilbevölkerung, welche im Blackout-Fall besonders im urbanen Raum zur Selbsthilfe unfähig sein wird, eine Herausforderung darstellt, welche nur von allen berufenen staatlichen und nicht staatlichen Akteuren gemeinsam zufriedenstellend bewältigt werden kann.
Summary
Summary
This master's thesis deals with the topic of support services that the Austrian Armed Forces can provide for external civilian partners in a blackout-scenario. After a detailed description of the nature, the causes and the manifestations of a blackout, the damage pattern and the individual phases of the catastrophe are described. Subsequently, the civil and military precautionary measures for the blackout-case are analyzed and the nature and tasks of self-sufficient barracks and so called “Sicherheitsinseln” are specified. In the synthesis part, the needs of the external partners are compared with the possibilities of the armed forces. It shows that the barrack self-sufficiency project is the key to success for the armed forces, but the emergency-supply of the civilian population, which will in the case of a blackout, especially in urban areas, be unable to help themselves, is a challenge, that only can be faced jointly and satisfactorily by all appointed state and non-state actors.
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LEITGEB Christian Obst
Sicherheit ist kein Selbstzweck – Eine Betrachtung der militärischen Sicherheitskultur in Streitkräften
Jahr: 2021
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
In dieser Masterarbeit werden Aspekte von Sicherheitskultur in den Streitkräften beleuchtet, wobei auf die Perzeption von Bedrohungen gegen militärische Rechtsgüter durch Bedienstete sowie der Frage der ausreichenden Vermittlung an diesen Personenkreis nachgegangen wird. Dabei werden die Motive und Motivationen von Mitarbeitern zu konformen oder nichtkonformen Handeln anhand einer Stichprobe empirisch ergründet. Als Rahmenbedingungen erläutert der Verfasser Differenzierungen zwischen Security und Safety, die Einordnung von Sicherheit in Makro- und Mikroebenen sowie Definitionen der Trias Bedrohung-Gefahr-Gefährdung. Über Kultur und Militärkultur wird auf den Ursprung und Modelle von Sicherheitskultur eingegangen und regelkonformes Handeln anhand von Commitment, Selbstbestimmung, dem Prozess der Regelsetzung sowie Aspekten operanter Konditionierung operationalisiert. Analysen und Optimierungsvorschläge bilden den Abschluss dieser heuristischen Forschung.
Summary
Summary
This master thesis examines aspects of the safety and security culture in the Austrian Armed Forces, focusing on the service members’ perception of threats to legally protected military interests, goods, and rights, and the question of a sufficient communication of such threats to these persons. In this context and based on random sampling, the author conducts empirical investigations into the motives and motivations of service member compliance and noncompliance. Setting a framework for these investigations, he also explains the difference between “security” and “safety”and the integration ofthese terms into macro and micro levelsas well as themeaning of the “threat-hazard-danger” triad. Furthermore, the author addresses the terms “culture” and “military culture” to expand on the origin and various types of safety and security culture and to operationalize rule-compliant actions based on commitment, self-determination, the rule-making process, and aspects of operant conditioning. He concludes his heuristic research by presenting analyses and making proposals for optimization.
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LEMP Reinhard Obst
Hochpräzisionsmunition als Game-Changer am Gefechtsfeld des 21. Jahrhunderts
Jahr: 2021
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Rohrartillerie als „game changer“ für den Einsatz der Landstreitkräfte ist keine Phantasie, sondern eine realistische Betrachtung der technischen Entwicklungen rund um konventionelle Artilleriemunition. Weitreichende Hochpräzisionsmunition am Beispiel der Vulcano V155GLR-SAL geben Rückschlüsse, dass mit der hochpräzisen Wirkung dieser Granate die eigene Truppe effektiver am Gefechtsfeld unterstützt werden kann bzw. der Gegner massiv in seiner Handlungsfähigkeit eingeschränkt wird. Diese Einschränkung resultiert aus der Verfügbarkeit im gesamten Verantwortungsbereich der Brigaden, als Hauptträger des Kampfes der verbundenen Waffen, und der Wirksamkeit gegenüber mechanisierten Truppen, ohne diesen die Möglichkeit der Gegenmaßnahmen einzuräumen. Damit ist der Kampf in der Tiefe bereits vorentscheidend und möglicherweise weniger verlustreich, als die direkte Konfrontation in der ersten Linie.
Summary
Summary
Tubular artillery as a "game changer" for land forces operations is not a fantasy, but a realistic view of the technical developments surrounding conventional artillery ammunition. Long-range high-precision ammunition, such as the Vulcano V155GLR-SAL, provides evidence that the high-precision effect of this grenade can be used to support troops more effectively on the battlefield or severely restrict the enemys ability to act. This limitation results from the availability in the entire area of responsibility of the brigades, as the main carrier of the combat of the combined arms, and the effectiveness against mechanized troops, without giving them the possibility of countermeasures. Thus, the battle in depth is already pre-decisive and possibly less lossy than the direct confrontation in the first line.
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MAYRHAUSER Gerhard Obst
Angewandtes Wissensmanagement: Möglichkeit der Wissenssicherung, wenn Schlüsselpersonal aus der Dienststelle ausscheidet
Jahr: 2021
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Personales und organisationales Wissen sind die Determinanten für die Leistungserbringung einer Wissensorganisation wie das BMLV bzw. das ÖBH. Trotz der Zielvorgabe der Minderung des Wissensverlusts bei Personalabgängen in den Konzepten und Leitlinien des BMLV, fehlt es bis dato an praktikablen Handlungsanweisungen zur Umsetzung. Unter Berücksichtigung der künftigen demografischen Entwicklung in Österreich muss aber die Frage, wie Wissenssicherung bzw. Wissenstransfer praktisch umgesetzt werden kann, prioritär im Fokus der Betrachtung stehen. Wird dies nicht getan, ist die logische Konsequenz daraus die bewusste Inkaufnahme von vermeidbaren Wissensverlusten, bis hin zu negativen Auswirkungen auf die Führungsleistung der jeweiligen Dienststelle. In der gegenständlichen Masterarbeit werden nicht nur die theoretischen Grundlagen zur Thematik beleuchtet, sondern - unter Berücksichtigung von Best Practice Beispielen aus externen Organisationen - auch konkrete Methoden und Werkzeuge zur Sicherung bzw. zum Transfer von Wissen aufgezeigt.
Summary
Summary
Personal and organizational knowledge are the determinants for the performance of a knowledge organization such as the Federal Ministry of Defence or the Austrian Armed Forces. Despite the objective of reducing the loss of knowledge in the case of staff attrition in the concepts and guidelines of the Federal Ministry of Defence, there are still no practical instructions for implementation. Taking into account the future demographic development in Austria, however, the question of how knowledge retention or knowledge transfer can be implemented in practice must be the priority of the consideration. If this is not done, the logical consequence of this is the conscious acceptance of avoidable loss of knowledge up to negative effects on the management performance of the respective department. In the present masters thesis, not only the theoretical basics of the topic are examined, but - considering best practice examples from external organizations – specific methods and tools for securing or transferring knowledge are shown too.
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OBERFELD Marc Obst
Zwischen Spaßgesellschaft und Opferbereitschaft – Der langsame Verlust des Wehrwillens in der postheroischen Gesellschaft
Jahr: 2021
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Der scheinbare Verlust des Wehrwillens in den westlichen Demokratien wird durch Studien bereits bestätigt. Für einen Staat wie Österreich bedeutet das, einen Rückgang des Selbstbehauptungswillens. In einem wehrethischen Abschnitt werden unter der Annahme von Bedrohungen und Ängsten die auf die Bevölkerung wirken, die förderlichen Werte, die die Ausprägung des Wehrwillens und die Opferbereitschaft positiv beeinflussen, unter Abstützung auf bestehenden Theorien der Wertforschung erarbeitet. Die Betrachtung der geschichtlichen Entwicklung, eine Bestandsaufnahme des Wehrwillens in Österreich heute, sowie die Auseinandersetzung mit der Umfassenden Landesverteidigung, vor allem aber mit der Geistigen Landesverteidigung ergänzen die Untersuchungen. Abgeschlossen wird die Arbeit mit der Beantwortung der Frage, wie eine Umkehr zurück zum Wehrwillen in einer postheroischen Gesellschaft, vor allem aber bei der Jugend, mit dem Instrumentarium des österreichischen Bundesheeres erreicht werden könnte.
Summary
Summary
Studies have already confirmed the apparent loss of the will to fight in western democracies. For a state like Austria, this means a decline of the will to assert itself. In a military ethics section, assuming threats and fears that might affect the population, the beneficial values that positively influence the development of the will to fight and the willingness to sacrifice, are developed based on existing theories of value change research. The examination of the historical development, an evaluation of the will to fight in today’s Austria as well as an analysis of the comprehensive national defense, but above all the civic national defense, complete the investigations. The thesis concludes with the answer to the question of how a return to the will to fight in a post-heroic society, especially among young people, could be achieved with the instruments of the Austrian Armed Forces.
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RITTENSCHOBER Gernot Obst
Anwendbarkeit und Mehrwert des BMLV Lessons Identified / Lessons Learned Prozesses auf der taktischen Führungsebene des ÖBH
Jahr: 2021
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Der Lessons Learned (LL) Prozess der NATO wurde 2012 ins Österreichische Bundesheer übernommen und die Anwendung der LL Formate wurde mit einer LL Richtline des BMLV auch für die taktischen Führungsebenen vorgegeben. Die vorliegende Arbeit analysiert die tatsächliche Anwendung des LL Prozesses auf der mittleren taktischen Führungsebene des ÖBH zum Jahresende 2020, stellt einen Vergleich mit den nationalen und internationalen Grundlagendokumenten an und leitet daraus Empfehlungen für die taktische Ebene ab. Sieben Empfehlungen zur effektiven LL Anwendung auf den Befehlsebenen unterhalb des BMLV stellen das konkrete Ergebnis der Arbeit dar.
Summary
Summary
In 2012 the NATO Lessons Learned (LL) Process was implemented into the Austrian Armed Forces and with a Strategic LL Directive also the tactical level was tasked to use the LL format. The author analyses the actual usage of LL process on tactical command level at the end of 2020, compares this with national and international basic documents and deducts recommendations for the tactical level. Seven recommendations for effective implementation of LL in the Austrian Armed Forces on command level below MoD summarize the outcome.
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RITZ Matthias Obst
Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der „EU Pooling and Sharing Mountain Training Initiative“
Jahr: 2021
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Die Pooling and Sharing Mountain Training Initiative ist eine Initiative der Europäischen Union, die im Jahr 2015 gegründet wurde. Ihr Ziel ist es die Fähigkeiten der Europäischen Union zum Einsatz im Gebirge zu verbessern. Neben Österreich als Lead Nation sind derzeit Belgien, Bulgarien, Deutschland, Kroatien, die Niederlande, Polen, Schweden, Slowenien und Tschechien Mitglieder in der Initiative. Sie ist militärdiplomatisch wichtig und entspricht der Reputation, die Österreich im Bereich Gebirgskampfausbildung zugesprochen wird. Die Initiative wird sowohl von den Mitgliedsstaaten als auch von Seiten des Ministeriums als Erfolg gewertet und soll aus deren Sicht weiterentwickelt werden. Dazu wurden drei Varianten ausgearbeitet: 1. Das Zurückfahren der Initiative auf ein Maß, das mit dem derzeitigen personellen Engagement geleistet werden kann. 2. Die Weiterentwicklung durch Verbesserungen im jetzigen Format. 3. Die Überführung in ein neues Format als P&S MTI 2.0, mit zusätzlichen Aufgaben und einem erweiterten, auch internationalen Personaleinsatz.
Summary
Summary
The Pooling and Sharing Mountain Training Initiative is a European Union initiative established in 2015. The aim of the Initiative is to enhance the European Union’s capability to operate in mountainous areas. In addition to Austria as the Lead Nation, Belgium, Bulgaria, Croatia, the Czech Republic, Germany, the Netherlands, Poland, Slovenia and Sweden are currently members of the initiative. It is important from a military diplomatic point of view and is in line with Austria's reputation in the field of mountain combat training. The initiative is considered as success by the member states as well as by the Austrian Ministry of Defence and is to be further developed from their point of view. Three variants were worked out for this: 1. Reducing the initiative to a level that can be achieved with the current Austrian staff commitment. 2. Further development through improvements in the current format of the initiative. 3. Transfer to a new format as P&S MTI 2.0, with additional tasks and an expanded, also international, deployment of staff.
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SCHANTL Roland Obst
Anpassungen im Fähigkeitsbereich Schutz für die Infanterietruppe
Jahr: 2021
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Notwendige Anpassungen im Fähigkeitsbereich Schutz der österreichischen Infanterietruppe, mit besonderem Fokus auf die gefechtstechnische Führungsebene, sollen den individuellen und kollektiven Schutz der Soldatinnen und Soldaten im Rahmen ihrer Auftragserfüllung erhöhen. Aus den möglichen künftigen Bedrohungen lassen sich die Anforderungen an den Schutz ableiten. Der Infanterist der Zukunft der Bundeswehr mit bereits laufenden Weiterentwicklungen der persönlichen Schutzausrüstung wird mit der geschützten Mobilität der Infanterietruppe des Bundesheeres verglichen.
Das aufgezeigte Fähigkeitsdelta resultiert in Folgerungen und zu setzenden Maßnahmen zur Erhöhung des Schutzniveaus. Alle dazu nötigen Erfordernisse sind in Verbindung mit den weiteren Fähigkeitsbereichen Vorbereitung, Projektion, Wirkung, Unterstützen und Durchhalten, Führung, Nachrichtengewinnung und Aufklärung zu sehen. Das Verweben aller Fähigkeiten miteinander wird zum Ziel führen.
Summary
Summary
Required adaptations in the capability field protection of Austrian infantry units with a special focus on the sub-tactical command echelon are to improve the individual and collective protection of personnel in mission accomplishment. The required protective measures can be derived from future threats. The Infanterist der Zukunft of the German Bundeswehr and its ongoing development of personal protective equipment are compared with the protected mobility of the Austrian Armed Forces infantry.
Derived from these capabilities are the measures to be taken to increase the level of protection. All requirements are to be seen in connection with further capability field of preparation, projection, effect, support, command, and IPB. Combining all capabilities will result in mission accomplishment.
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WIESER Wolfgang Obst
Implementierung der European Military Airworthiness Requirements im Österreichischen Bundesheer
Jahr: 2021
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung
Die Erstellung möglichst einheitlicher Standards für die Lufttüchtigkeit von Luftfahrzeugen als Beitrag zur Sicherheit der Luftfahrt war seit der Chicago Convention im Jahr 1944 das Ziel aller internationalen zivilen Luftfahrtorganisationen. In Europa wurden die Vorteile von harmonisierten Normen auch für Militärluftfahrzeuge erkannt und mit den European Military Airworthiness Requirements (EMAR) durch das Military Airworthiness Authorities (MAWA) – Forum der European Defence Agency (EDA) herausgegeben. Die vorliegende Masterarbeit stellt kurz deren Inhalte dar, zeigt Auswirkungen auf nationale Bestimmungen, Dienstrecht, Nebengebühren, Organisation und Struktur der militärluftfahrttechnisch/-logistischen Dienste (MLLD) des ÖBH bei Implementierung der EMAR auf und skizziert mögliche zukünftige Anwendungsfälle. Es werden Varianten einer Implementierung, der aus der Zivilluftfahrt abgeleiteten und auf Effizienz zielenden EMAR, ausgearbeitet und die erforderlichen Veränderungen in den auf Effektivität ausgelegten nationalen Bestimmungen dargestellt.
Summary
Summary
The creation of common standards concerning the airworthiness of aircraft as a contribution to flight safety has been a goal for all civil aviation organizations since the Chicago Convention of 1944. In Europe, the advantages of harmonized requirements, even for military aircraft, were recognized and the Military Airworthiness Authorities (MAWA) – Forum of the European Defence Agency (EDA) published the European Military Airworthiness Requirements (EMAR). This master thesis describes the topics, the impact on national regulations, public service law, ancillary fees, organization and structure of the Military Aviaition Technical and Logistic Services of the Austrian Armed Forces in case of an implementation and illustrates possible applications. Implementation variants of the EMAR, which were derived from the efficient regulations of civil aviation, are elaborated and the required changes to national regulations, which are designed for most effectivity, presented.
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