OBSTACLE RACE-RENNSERIE


Spartan Race Vienna


12 05 2018

Am 11. und 12. Mai 2018 wurde bereits zum dritten Mal mit Unterstützung des Österreichischen Bundesheeres das „Spartan Race Vienna" auf dem Gelände der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt ausgetragen.

Was ist ein Spartan Race?
Das Spartan Race ist ein Extrem-Hindernislauf. Mit jährlich 170 Rennen in 25 Ländern auf allen sechs Kontinenten und über 1 Million Startern ist es die weltweit größte Obstacle Race-Rennserie. Es gibt dabei unterschiedliche Wettkampfdistanzen.

Beim Rennen in Wiener Neustadt wurden folgende Bewerbe ausgetragen:
Der „Spartan Sprint" mit rund 7 Kilometern Laufstrecke und 22 Hindernissen sowie der „Spartan Night Sprint". Der Night Sprint findet bei Dunkelheit statt. Die Teilnehmer gehen deshalb mit Stirnlampen an den Start und werden von Sound- und Lichteffekten entlang der Strecke begleitet.
Der „Spartan Super" mit einer Laufdistanz von 18 Kilometern und rund 32 Hindernissen.
Für wirkliche Extrem-Athleten wird der „Hurricane Heat" angeboten. Es ist dies ein Rennen über 12 Stunden.

Bei einem Spartan Race fordern aber nicht nur die Distanzen, sondern vor allem die Hindernisse von den Teilnehmern eine hohe körperliche Leistungsfähigkeit, Geschicklichkeit und Mut. Kein Hindernis gleicht dem anderen. Eine Mischung aus Herausforderung, Anspannung und Überraschung wartet auf die Athleten bei jedem Hindernis. Für Hindernisse, die nicht korrekt überwunden werden, sind 30 Hockstrecksprünge, sogenannte „Burpees", als Strafe zu absolvieren. Ein Spartan Race führt alle Teilnehmer an die physischen sowie mentalen Grenzen und verlangt daher entsprechende Willenskraft um das Ziel auch zu erreichen.

Besonderheit
Hindernisse und Aufgaben mit Bezug zum Bundesheer, wie das Unterkriechen eines Schützenpanzers oder das Tragen von Munitionskisten, machen das Rennen in Wiener Neustadt zu einer Besonderheit. Das ist vermutlich auch der Grund, dass insgesamt über 7.000 nationale und internationale Teilnehmer an den Rennen teilnahmen.

Körperliche Fitness, Geschicklichkeit, Mut und Willenskraft sind Grundvoraussetzungen für einen Soldaten. Das war der Grund für das Österreichische Bundesheer diese Veranstaltung nicht nur zu unterstützen, sondern auch aktiv daran teilzunehmen. In einer eigenen Wertung starteten 225 Soldaten und Soldatinnen – vom Rekruten bis zum Brigadier - im „Spartan Super"-Bewerb.

Die Sieger
Sieger bei einem Spartan Race ist grundsätzlich jeder, der die Strapazen bewältigt und das Ziel erreicht. In der für die Angehörigen des Österreichischen Bundesheeres durchgeführten Wertung erreichte die Mannschaft des 1. Jahrganges der Militärakademie in der schnellsten Zeit das Ziel. Nur knapp dahinter lagen die Teams des Stabsbataillon 3 sowie des Institutes Panzer & Panzergrenadier der Heerestruppenschule.

Schnellster Läufer war Oberleutnant Hannes Silberbauer vom Stabsbataillon 3. Die schnellste Läuferin war Stabswachtmeister Kerstin Gottl vom Aufklärungs- und Artilleriebataillon 7 aus Feldbach. Sie hat bereits 2016 und 2017 diese Wertung gewonnen.

 

[Inhalt: Obstlt Thomas Lampersberger, MSD, Foto(s): ©Bild1+10+11 Gerhard Hammler/TherMilAk, ©Bild:2-5+8+9 Oliver Wallner, ©Bild7: Gerhard Seeger/TherMilAk, ©Bild6+12+13 Thomas Lampersberger/TherMilAk]

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