BERUFSPRAKTIKUM


Internationales Berufspraktikum 2017


19 04 2017

Die Berufspraktika bilden einen wesentlichen Bestandteil der Ausbildung an Fachhochschulen, wodurch den im Fachhochschul-Studiengesetz festgelegten Zielen einer praxisbezogenen Ausbildung auf Hochschulniveau Rechnung getragen wird. Im Berufsfeld Militär ist die Zusammenarbeit mit Soldatinnen und Soldaten fremder Nationen ein Faktum. Die Berufsoffiziersanwärterinnen und Berufsoffiziersanwärter sind deshalb bereits während ihrer Ausbildung auf diese Besonderheit hin vorzubereiten.

Der Fachhochschul-Bachelorstudiengang Militärische Führung (FH-BaStg MilFü) an der Theresianischen Militärakademie beinhaltet daher neben einem Nationalen Berufspraktikum auch ein sechswöchiges Internationales Berufspraktikum. Die Berufsoffiziersanwärterinnen und Berufsoffiziersanwärter werden dazu bei einem Partnerverband im Ausland integriert und versehen dort ihren Dienst.
 

Die wesentlichen Zielsetzungen:
  •  Die Reflexion der eigenen Leistungsfähigkeit und die Festigung des Vertrauens in die eigene Leistungsfähigkeit.
  •  Den Vergleich nationaler und fremder militärischer Fähigkeiten ermöglichen.
  •  Die Persönlichkeitsentwicklung, speziell im Bereich der interkulturellen Kompetenz, fördern.
  •  Die Festigung der Kenntnisse und Fertigkeiten in der jeweiligen Waffengattung unterstützen.
In diesem Jahr absolvieren die Berufsoffiziersanwärterin und die Berufsoffiziersanwärter des Jahrganges „Fürst zu Löwenstein", im Zeitraum zwischen 19. April und 23. Juni 2017, ihr Internationales Berufspraktikum bei ausgewählten Verbänden der Deutschen Bundeswehr. In Abhängigkeit von der Waffengattung reicht dabei das Spektrum vom ABC-Abwehrbataillon, über Führungsunterstützungsbataillone bis hin zu Panzer- und Panzergrenadierbataillonen.

Das Hauptkriterium für die Zielerreichung bildet die Verantwortungsübernahme beim durchführenden Verband, wodurch eine entsprechende Persönlichkeitsentwicklung besonders gefördert wird. Die angehenden Führungskräfte werden auf verschiedenen Führungsebenen und in den unterschiedlichsten Aufgabenstellungen ihre Kenntnisse und Fertigkeiten unter Beweis zu stellen haben, welche an der Theresianischen Militärakademie und an den Waffen- und Fachschulen des Österreichischen Bundesheeres erworben wurden.
 
[Inhalt: Oberstleutnant Thomas Lampersberger, MSD; Foto(s):  © ÖBH]