SELBSTSCHUTZ GEHT VOR FREMDSCHUTZ
Erste Hilfe am Militärrealgymnasium
04 05 2017
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„Eine der wichtigen Lektionen aus diesem Nachmittag die erlernt werden musste ist: Selbstschutz geht vor Fremdschutz", so die geprüfte Sanitäterin und Ausbildungsleiterin Oberleutnant Mag. Julia Lechner, „man kann nicht helfen, wenn man selbst verletzt wurde!"
Die Erste Hilfe mit Schwergewicht Eigenschutz wurde mit Stationsbetrieb und mit Unterstützung von 2 Sanitätern der truppenärztlichen Ambulanz durchgeführt.
Bei der ersten Station Kohlenstoffmonoxid, war die Lehre, dass man auf die Einsatzkräfte warten muss, die Gefahr der Intoxikation ist viel zu groß.
Beim Reanimationstraining in engen Räumen bei der nächsten Station war das Ziel zu spüren, dass eine andauernde Reanimation bis zum Eintreffen der Rettungskräfte gerade unter erschwerten Bedingungen ganz schön anstrengend werden kann.
Bei der dritten Station wurden diverse Gefahrenquellen angesprochen, die den Helfer selbst in ernste Gefahr bringen können. Auch bei Autounfällen bei der vierten Station müssen Beteiligte und Helfer einen kühlen Kopf bewahren und die gesamte Situation im Auge behalten und aufmerksam beobachten. Es gibt Situationen, in denen sich der Patient selber aus der Gefahrenzone bringen muss, bevor Helfer ihn versorgen können.
„Nicht vergessen, dass weitere Hilfe nur kommt, wenn man weitere Hilfe anfordert!", wies Kai aus der 7a noch hin.
[Inhalt: Hptm Prof. Mag. Serge CLAUS Pressereferent MilRG/TherMilAk; Foto(s): ©MilRG]