REEBOK SPARTAN SPRINT & SUPER VIENNA 2017


Spartan Race 2017


13 05 2017

Am 12. und 13. Mai 2017 wurde bereits zum zweiten Mal der „Spartan Sprint & Super Vienna" auf dem Gelände der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt mit Unterstützung des Österreichischen Bundesheeres ausgetragen.

     

Was ist ein Spartan Race?

Das Spartan Race ist eine führende Hinderniswettlaufserie, welche weltweit durchgeführt wird. Es gibt dabei grundsätzlich drei Wettkampfdistanzen.

Nämlich:

• Den „Spartan Sprint" mit rund fünf Kilometern Laufstrecke und 20 Hindernissen.
• Den „Spartan Super" mit einer Laufdistanz von mindestens 13 Kilometern und rund 30 Hindernissen.
• Den „Spartan Beast" mit mehr als 25 Kilometern Laufstrecke.


Abhängig von den Geländebeschaffenheiten am Veranstaltungsort müssen zusätzlich Höhenmeter im Aufstieg bzw. Abstieg auf der gewählten Wettkampfdistanz bewältigt werden.

Neu im Programm in Wiener Neustadt waren am Freitag, 12. Mai 2017, erstmals der „Hurricane Heat". Ein Rennen über 12 Stunden, welches in der Nacht von Freitag auf Samstag sowie die Weltpremiere mit dem erstmals durchgeführten „Spartan Night Sprint". Bei diesem Rennen mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Stirnlampen an den Start gehen und wurden dabei von Sound- und Lichteffekten entlang der Strecke begleitet.

     

Am Samstag, 13. Mai 2017, wurden dann der „Spartan Sprint" und der „Spartan Super" ausgetragen. Darüber hinaus wurden im Rahmen dieser Veranstaltung erstmals die Österreichischen Meisterschaften der Fachhochschulen im Hindernislauf durchgeführt. An dieser Meisterschaft waren alle Studierenden und Angestellten der unterschiedlichen Fakultäten und FHs in Österreichs teilnahmeberechtigt.

Bei einem Spartan Race fordern nicht nur die Distanzen, sondern vor allem die Hindernisse verlangen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine hohe körperliche Leistungsfähigkeit, aber auch Geschicklichkeit und Mut. Kein Hindernis gleicht dem anderen. Eine Mischung aus Herausforderung, Anspannung und Überraschung wartet auf die Athletinnen und Athleten bei jedem Hindernis. Für Hindernisse, die nicht korrekt überwunden werden, sind 30 Hockstrecksprünge, sogenannte „Burpees", als Strafe zu absolvieren. Ein Spartan Race führt alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die physischen sowie mentalen Grenzen und verlangt daher entsprechende Willenskraft um das Ziel auch zu erreichen.

Der 130 Hektar große Campus der Theresianischen Militärakademie an dem die zukünftigen Führungskräfte für das Österreichische Bundesheer ausgebildet werden, bietet sich mit seinen idealen Rahmenbedingungen für die Durchführung dieses Hindernisrennens an.


Körperliche Leistungsfähigkeit

Körperliche Fitness, Geschicklichkeit, Mut und Willenskraft sind Grundvoraussetzungen für Soldatinnen und Soldaten. Das war der Grund für das Österreichische Bundesheer, diese Veranstaltung nicht nur zu unterstützen, sondern sich auch aktiv daran zu beteiligen. In einer eigenen Wertung starteten 40 Teams im „Spartan Super", bestehend aus mindestens fünf Mitgliedern sowie 20 Einzelstarterinnen bzw. Einzelstartern von Truppenkörpern und Dienststellen des Österreichischen Bundesheeres aus dem gesamten Bundesgebiet.

Die Hindernisse und Aufgaben mit Bezug zu einer einsatzorientierter Ausbildung in Streitkräften, wie das Unterkriechen eines Schützenpanzers oder das Tragen von Munitionskisten, machten das Rennen in Wiener Neustadt zu einer Besonderheit. Das ist vermutlich auch der Grund, dass insgesamt über 6.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Österreich und aus den angrenzenden Nachbarstaaten registriert wurden.

     

Die SiegerInnen

Siegerinnen bzw. Sieger waren alle, welche die Strapazen bewältigten und das Ziel erreichten. In der für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Österreichischen Bundesheeres durchgeführten Wertung erreichte die Mannschaft des in der Ausbildung an der Theresianischen Militärakademie befindlichen „Jahrganges Freiherr von Reischach" den Sieg. Das Team „5-Kampf" aus der Steiermark sowie das Team des Aufklärungs- und Artilleriebataillons 7 aus Feldbach wurden dabei auf die Plätze zwei und drei verwiesen.

Schnellster Läufer war Paul Paier, der für das Pionierbataillon 2 in Salzburg gestartet ist. Die schnellste Läuferin war Kerstin Gottl vom Aufklärungs- und Artilleriebataillon 7 aus Feldbach.

     

FH-Meisterschaften

Die FH-Meisterschaften wurden durch die Berufsoffiziersanwärter des „Jahrgangs Reichsgraf Abensperg und Traun" dominiert. Der Berufsoffiziersanwärter, Fähnrich Lukas Süß, siegte vor seinen zeitgleichen Jahrgangskameraden Fähnrich Fabian Höpperger und Fähnrich Bernd Reitbauer. Diese beachtliche Leistung ist umso höher einzuordnen, weil sie am Morgen bereits den „Spartan Super" im Team absolviert hatten. Aufgrund eines verletzungsbedingten Ausfalls eines Teammitgliedes mussten sie jedoch dem „Jahrgang Freiherr von Reischach" das Feld in der Bundesheer Wertung überlassen.

Die Theresianische Militärakademie gratuliert den Siegerinnen und Siegern sowie allen Damen und Herren, welche diesen strapaziösen Wettkampf erfolgreich absolviert haben.


„AROO!"

 [Inhalt: Oberstleutnant Thomas Lampersberger, MSD; Major Mag. (FH) Michael Moser; Foto(s): © ÖBH/ ThomasLampersberger, © ÖBH/ Gerhard Seeger, © ÖBH Michael Moser]