TRUPPENOFFIZIERSLEHRGANG
Die Einsatzart Angriff
31 03 2017
Die Berufsoffiziersanwärterin und die Berufsoffiziersanwärter des ersten Jahrgangs der Theresianischen Militärakademie führten vom 6. bis zum 31. März 2017 den zweiten Teil des Truppenoffizierslehrganges auf dem Truppenübungsplatz Allentsteig durch.
Im Truppenoffizierslehrgang werden den Berufsoffiziersanwärterinnen und Berufsoffiziersanwärter jene waffengattungs- bzw. fachspezifischen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, welche zur Wahrnehmung der Aufgaben einer Kommandantin bzw. eines Kommandanten einer Teileinheit in den Einsatzarten und im Frieden befähigen.
Der zweite Ausbildungsabschnitt dient der Befähigung der Durchführung des erforderlichen Führungsverfahrens, die Befehlsgebung und die Wahrnehmung der Führung bei der Realisierung dieser zuvor durchgeführten Planungen in der Einsatzart Angriff im bewaldeten Gebiet sowie im urbanen Umfeld. Der Angriff ist eine Einsatzart mit dem Zweck, einen Gegner zu zerschlagen, zu vernichten und bzw. oder Gelände in Besitz zu nehmen.
Dafür werden den Teilnehmern und Teilnehmerinnen zuvor die erforderlichen Grundlagen zur Führung einer Teileinheit, wie das dafür notwendige Führungsverfahren, die Befehlsformate, die Befehlssprache, alle notwendigen didaktischen Grundsätze und Hilfsmittel für die Befehlsgebung sowie der Logistik und der Führungsunterstützung in der Einsatzart Angriff vermittelt. Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit mit der mechanisierten Truppe, diversen Kampf- und Einsatzunterstützungselementen sowie der Luftunterstützungstruppe ausgebildet.
Den Höhepunkt dieses Ausbildungsabschnittes bildete schließlich die praktische Anwendung aller zuvor vermittelten Ausbildungsinhalte in realitätsnahen Übungen mit scharfer Munition im Rahmen der Gemeinsamen Gefechts- und Schießausbildung. Solche Ausbildungsvorhaben fordern und fördern sowohl den Kompetenzerwerb der in der Ausbildung befindlichen Berufsoffiziersanwärterinnen und Berufsoffiziersanwärter, welche die Verantwortung für dieses Vorhaben anvertrauten Grundwehrdiener übernehmen müssen. Aber auch das Ausbildungspersonal profitiert von solchen nicht alltäglichen Ausbildungsvorhaben, weil dieses einerseits die eingesetzten Elemente unter Berücksichtigung der Sicherheitsbestimmungen koordinieren und andererseits die zur Ausbildung anvertrauten Frauen und Männer auch beobachten, gegebenenfalls korrigieren und abschließend beurteilen müssen.
Im Truppenoffizierslehrgang werden den Berufsoffiziersanwärterinnen und Berufsoffiziersanwärter jene waffengattungs- bzw. fachspezifischen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, welche zur Wahrnehmung der Aufgaben einer Kommandantin bzw. eines Kommandanten einer Teileinheit in den Einsatzarten und im Frieden befähigen.
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Der zweite Ausbildungsabschnitt dient der Befähigung der Durchführung des erforderlichen Führungsverfahrens, die Befehlsgebung und die Wahrnehmung der Führung bei der Realisierung dieser zuvor durchgeführten Planungen in der Einsatzart Angriff im bewaldeten Gebiet sowie im urbanen Umfeld. Der Angriff ist eine Einsatzart mit dem Zweck, einen Gegner zu zerschlagen, zu vernichten und bzw. oder Gelände in Besitz zu nehmen.
Dafür werden den Teilnehmern und Teilnehmerinnen zuvor die erforderlichen Grundlagen zur Führung einer Teileinheit, wie das dafür notwendige Führungsverfahren, die Befehlsformate, die Befehlssprache, alle notwendigen didaktischen Grundsätze und Hilfsmittel für die Befehlsgebung sowie der Logistik und der Führungsunterstützung in der Einsatzart Angriff vermittelt. Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit mit der mechanisierten Truppe, diversen Kampf- und Einsatzunterstützungselementen sowie der Luftunterstützungstruppe ausgebildet.
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Den Höhepunkt dieses Ausbildungsabschnittes bildete schließlich die praktische Anwendung aller zuvor vermittelten Ausbildungsinhalte in realitätsnahen Übungen mit scharfer Munition im Rahmen der Gemeinsamen Gefechts- und Schießausbildung. Solche Ausbildungsvorhaben fordern und fördern sowohl den Kompetenzerwerb der in der Ausbildung befindlichen Berufsoffiziersanwärterinnen und Berufsoffiziersanwärter, welche die Verantwortung für dieses Vorhaben anvertrauten Grundwehrdiener übernehmen müssen. Aber auch das Ausbildungspersonal profitiert von solchen nicht alltäglichen Ausbildungsvorhaben, weil dieses einerseits die eingesetzten Elemente unter Berücksichtigung der Sicherheitsbestimmungen koordinieren und andererseits die zur Ausbildung anvertrauten Frauen und Männer auch beobachten, gegebenenfalls korrigieren und abschließend beurteilen müssen.
Die Berufsoffiziersanwärterinnen und Berufsoffiziersanwärter absolvieren den Truppenoffizierslehrgang, begleitend zur Ausbildung am Fachhochschul-Bachelorstudiengang Militärische Führung, vor und zwischen den Semestern. Die Studierenden an der Theresianischen Militärakademie können, im Unterschied zu Studierenden an anderen Fachhochschulen, die zuvor theoretisch vermittelten Grundlagen der Ausbildungsinhalte unmittelbar danach gemeinsam in der Praxis anwenden. Damit sammeln die Berufsoffiziersanwärterinnen und Berufsoffiziersanwärter wertvolle Erfahrungen im Rahmen der Ausbildung an der Theresianischen Militärakademie für den Berufsvollzug beim Österreichischen Bundesheer.
[Inhalt: Mag. (FH) Michael MOSER, Major; Foto(s): 01, 03, 04, 06 © ÖBH Thomas Lamperberger, 02 © ÖBH Wiederstein, 05 © ÖBH Daniel Trippolt]